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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
Entstehung
Seite
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Seite 200, nach Zeile 13 v. oben:

Dies; sind aber offenbar Erscheinungen ganz anderer Art, als die-jenige, welche mir bisher beobachtet haben. Die Bewegungen der Pla-neten in ihren Bahnen, ja selbst die sogenannten Störungen, welchediese Planeten erleiden, sind, wie wir gesehen haben, eine bloße undzugleich eine nothwendige Folge des Gesekes der allgemeinen Schwere,und jene lassen sich auch auss diesem vollkommen erklären. Allein diedrei Erscheinungen, von welchen hier die lRede ist, sind offenbar inkeinem weiteren Zusammenhange mi jenem Gesetze und müssen daheraus einer ganz anderen Quelle abgeleitet werden. Denn welches auchdieses Gesetz der Schwere seyn mag, so wird sich doch ein ihm unter-worfener Planet eben so gut von West gen Ost, als umgekehrt, um dieSonne bewegen können. Wenn daher alle, ohne Ausnahme, nur ineiner und derselben Richtung sich bewegen, so kann die Ursache davonnicht in jenem Gesetze, sondern sie muß in der primitiven Einrichtungdes Systems, in einer Anordnung gesucht werden, die zur Zeit derEntstehung dieses Systems getroffen worden ist. Die Richtung derBewegung eines Planeten, die Neigung der Ebene seiner Bahn, diegrößere oder kleinere Excentricität dieser Bahn dieß sind gleichsamdie willkührlichen Größen des Systems, mit denen der Urheber desselbennach seinem Willen und nach Zwecken verfügt hat, von welchen es unsvielleicht gegönnt ist, einige aufzufinden.

Seite 20s, nach Zeile ii v. oben:

Z. kS2. (Bemerkungen über diese Hypothese.) Sv schön Und sinnreichdiese Erklärung erscheint, so kann sie doch, wie auch Laplace selbst be-merkt, nur mit demjenigen Mißtranen vorgetragen werden, dem Allesausgesetzt bleiben muß, was nicht unmittelbares Resultat einer strengenBerechnung ist. Sie setzt voraus, daß die Masse, aus welcher unserPlanetensystem entstanden ist, anfänglich in einem flüssigen Zustandegewesen ist. Dieß ist allerdings sehr wahrscheinlich, da zur Zeit derersten Entwicklung dieses Systems die festen und flüssigen Körper, ansdenen es bestand, noch nicht gesondert seyn konnten. Für die Erde wurdedieß schon oben Z. 135 gezeigt; für den Mond läßt sich, wie wir Z. msgesehen haben, die Gleichheit seiner Revolution und Rotation ebenfallsnicht wohl anders erklären, als wenn wir die Masse desselben zur Zeitseiner Entstehung flüssig annehmen, und selbst die merkwürdigen Ver-hältnisse, welche zwischen den Umlaufszeiten und den mittleren Längender drei ersten Satelliten Jupiters Statt haben (l. Z. 177), müssen ihrenUrsprung in einer ähnlichen Ursache haben. Wenn nämlich diese Ver-hältnisse zur Zeit der Entstehung dieser Satelliten nicht ganz genauStatt hatten, was äußerst unwahrscheinlich ist, wenn diese Längen undUmlanfszeitcn auch nur beinahe das gegenwärtige Verhältnis; hatten,so war, wenn anders die Masse dieser Satelliten ursprünglich flüssigwar, die bloße Anziehung ihres mächtigen Hauptplancten schon hin-reichend, durch die Verlängerung der gegen diesen Planeten gerichteten