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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
Entstehung
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5.5

Atmosphäre entzündet und endlich uns die Erde selbst herabgeschleudertwerde». Da nun die Aufmerksamkeit der Astronomen auf dieses son-derbare Phänomen gerichtet ist, so wird der Grund desselben wahr-scheinlich schon in den nächsten Iahren mit Bestimmtheit nachgewiesenwerden können.

Einstweilen wollen wir wieder zu unserem Gegenstand zurückkehrenund zusehen, welche weitere Folgen sich aus dem bisher betrachtetenGesetze der aligemeinen Schwere ableiten lassen.

Seite los, nach Zeile z v. oben'

Dieses Problem besteht nämlich, um es kurz zu sagen, im Folgen-den- Wenn die Geschwindigkeiten und die Richtungen dieser Geschwin-digkeiten von nahe dreißig Himmelskörpern gegeben sind, deren jederalle anderen anzieht und von allen anderen angezogen wird, so soll mandurch Rechnung den Ort und die Geschwindigkeit eines jeden dieserKörper für jeden Augenblick irgend eines verflossenen oder noch kom-menden Jahrhunderts bestimmen. Die Stellungen dieser Körper untereinander ändern sich immerwährend, und mit jeder neuen Stellungwird auch eine neue Wirkung derselben auf einander erzeugt, und jedeVeränderung dieser wirkenden Kraft bringt wieder eine neue Stellungdieser Körper gegen einander und gegen die Sonne hervor. Es wardaher ein kühnes, ein beinahe verwegenes Unternehmen des menschlichenGeistes, sich an die Auflösung einer solchen Ausgabe zu machen.

Seite i?s, vor Zeile z v. unten:

Eine ausführliche und zugleich sehr schöne Darstellung der periodi-schen und säculären Störungen, gemeinfaßlich und ohne Gebrauch dermathematischen Analysis, hat erst kürzlich Airy in seiner Schrift: tZra-vitation or elouxmwr^ «xzilanatinn ok tlio prineipnl pertnichations. s^nrxl.1834 gegeben, die nächstens in einer deutschen Uebersetznng von C. L.Littrvw erscheinen wird, und auf die ich daher hier diejenigen Leser ver-weise, die an diesem interessanten Gegenstand der Astronomie Antheilnehmen.

Seite r»i, auf Zeile ii v. unten :

Jetzt nämlich hängt die Verschiedenheit der Temperatur unsererJahreszeiten beinahe ganz nur von der schiefen Stellung der Erdaxegegen die Ekliptik ab, nicht aber von der Entfernung der Sonne, diesogar in unserem Winter kleiner ist, als im Sommer. Wenn aber dieExcentricität der Erdbahn größer und z. B. die Sonne zu einer Zeitzwei- oder dreimal weiter von uns wäre, als zu einer anderen, sowürde die große Verschiedenheit der Entfernung der Sonne einen sehrmerklichen Einfluß auf unsere Temperatur äußern. Dann würde näm-lich, wegen der Bewegung des PeriHeliums, die Zeit der Sonnennäheoder die Zeit der größten Hitze, nach einander alle Monate des Jahresdurchlaufen, und diejenigen beiden Hauptursachen der Temperatur, dieschiefe Stellung der Erdare und die Verschiedenheit der Entfernung derSonne von der Erde, würden sich zuweilen gegenseitig aufheben oder