und nimmt während 4 Stunden bis zur IVten Größe ab, wo er dannkaum so hell, als der neben ihm stehende Stern S erscheint. In dieserIVten Größe verweilt er 18 Minuten ohne merkliche Veränderung. Inden nun folgenden 44 4«V nimmt er bis zur Ilten Größe zu, verweiltin dieser Größe wieder öl Stunden und beginnt dann dieselbe Periodewieder.
Mit der oben gegebenen Periode von 2.8673 Tagen und der Epocheseines kleinsten Lichtes, 1800 den lten Januar i?4 54^ so.ö" mitt. ZeitParis (vergl. I. z. ilö), kann man die Zeiten des größten oder deskleinsten Lichtes dieses Sterns für jedes gegebene Jahr leicht finden (m.s. Wurm's Tafeln in dem Verl. Jahrb. 1801, 1804, 1822). Zuersterkannte seine Lichtveränderungen G ^rike i. I. 1783. Man kann nochals euw Eigenheit dieses Sterns bemerken, daß sein Licht glänzendweiß ist und diese Farbe selbst während seiner kleinsten Phase nichtändert, während das Licht aller übrigen veränderlichen Sterne roty ist.
Der dritte veränderliche Stern, im Löwen, wurde zuerst von Kochi. I. 178» erkannt. Die Zunahme seines Lichtes dauert 85, die Abnahmeaber l4o Tage. — Der Stern in der Jungfrau wurde von Hardingals ein veränderlicher erkannt. Wurm bestimmte seine Periode zu145.46 Tagen und die Epoche seines größten Lichtes 1820 am Ilten Febr.184 Par. Zeit. Auch bei diesem Stern ist die Zeit der Lichtzunahmekürzer, als die der Abnahme. — Den Stern in der Hydra oder in derWasserschlange erkannte zuerst Montanari i. I. IK72. Die zwei Sternein der Schlange des Ophiuchus entdeckte Harding >828 als veränderlicheSterne, so wie Pigott den in der Krone i. I. 1782. Der letzte zeigtsonderbare Anomalien in seinem Lichtwechsel, da er oft mehrere Jahreganz unveränderlich scheint und dann wieder offenbar seine Gestaltwechselt. Der Doppelstern a Hercules wurde von dem ältern Hör-schel 1795 als ein veränderlicher erkannt. Die Zunahme seines Lichtesdauert 22, die Abnahme Z9 Tage. — Den Stern im SobieskischenSchilde und ^Antinous entdeckte Pigott i. I. 1784 und 1795z jZ Leyerund A Cepheus erkannte Goodrike 1784, und den im Schwan Kirchi. I. 1686 als einen veränderlichen Stern, so wie der im Wassermannzuerst von Harding i. I. i8ii als ein solcher erkannt wurde. — OhneZweifel gibt es noch viele solcher veränderlicher Sterne, die aber unbe-kannt find, da die Beobachter ihnen noch nicht diejenige Aufmerksamkeitgeschenkt haben, die sie, als merkwürdige Gegenstände des Himmels, inso hohem Grade verdienen. Auch selbst von den oben angeführten wer-den die gegebenen Perioden und Epochen noch mancher Verbesserungenbedürfen.
Diese veränderlichen Sterne scheinen, den bisherigen Beobachtungenzu Folge, darin übereinzukommen, daß ihr Licht rvth, nach dem größtenGlänze gewöhnlich dunkel- oder kupferroth ist; daß ihr Licht ungleichgeschwinder zu-, als abnimmt; daß ihre kleinste Lichtphase viel längerdauert, als ihre größte, und daß die angegebenen Perioden, so wie auch
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