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[4] (1837) Nachträge und Zusätze zur ersten Auflage der Wunder des Himmels
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gehört, wie man sieht, nicht nur Wien, sondern beinahe auch ganzEuropa und Afrika. Diese beiden Theile sind daher durch eigene Linienschattirt worden. In den beiden folgenden Theilen des und «las abersind diejenigen Länder enthalten, für welche die Sonne inzwischen unter-geht, und die daher nur das Ende der Erscheinung gar nicht, aber dafürvon dem Anfange desto mehr sehen, je weiter sie von dem Bogen <ikentfernt sind. Diese Gegenden der Erde sind zum bessern Unterschiedein der Zeichnung dunkler als die übrigen gehalten worden. Der nochübrige, in der Zeichnung weist gelassene Theil l'gl» und sg>I endlich siehtvon der ganzen Erscheinung des Durchgangs gar nichts, da für alle insss liegenden Orte der Erde Merkur bei Sonnenuntergang erst eintrittund in üg schon wieder bei Sonnenaufgang austritt.

Die beiden Ein- und Austrittskreise schneiden sich, nördlich in <1 undsüdlich in >1, der Punkt cl liegt bei der Baffinsstraste, und hier trittalso Merkur bei Sonnenuntergang ein und am folgenden Morgen beiSonnenaufgang aus. Der Punkt k aber liegt im südlichen Eismeer,und für diesen Ort tritt Merkur bei Sonnenaufgang ein und bei Son-nenuntergang aus. Derjenige Punkt der Erde, welcher den Eintrittvon allen zuerst sieht, ist an der Küste von Lappland, und er siehtdiesen Eintritt bei Sonnenaufgang. Der Punkt E aber, im atlantischenMeer, sieht unter allen Punkten der Erde den Austritt zuletzt bei seinemSonnenaufgang. Eben so sieht der Punkt k im Südmeer den Eintrittzuletzt bei Sonnenuntergang, und der Punkt l) endlich im stillen Meerden Austritt zuerst bei Sonnenuntergang. Zur Zeit des Eintritts stehtdie Sonne über dem Punkt 15 bei den Marianischen Inseln senkrecht,und zur Zeit des Austritts steht sie im Zenith des Punktes ? im Per-sischen Meerbusen. Dieser Durchgang ist daher in seiner ganzen Danersichtbar in dem gröstten Theil von Asien, in den Molnkken, Philippinen,Neuholland, Neuguinea und im europäischen Rußland, Finnland undLappland. Während dem Durchgang geht die Sonne auf im übrigenEuropa, Afrika, Arabien, in Island und Grönland; unter aber gehtsie in den westlichen Gegenden von Nordamerika und auf den Inselndes stillen Meeres. Der übrige Theil von Nordamerika und ganz Süd-amerika endlich sieht von diesem Phänomen gar nichts.

Bei dieser Veranlassung wollen wir zugleich sehen, auf welche Weisedie Astronomen die ähnlichen Erscheinungen einer Sonnenfinsterniß aufder Oberfläche der Erde darzustellen pflegen. Wir haben bereits oben(s. S. 175) gesagt, daß verschiedene Orte der Erde dieselbe Finsternißauf sehr verschiedene Art und mehrere derselben auch wohl gar nichtsehen können. Wenn nämlich (in Fig. iz) 8 den Mittelpunkt der Sonne,des Mondes und ^ der Erde bezeichnet, und wenn man die zweiTangenten ^l>I) und uIZN zieht, welche Sonne und Mond auf der-selben Seite berühren, so wird den Schattenkegel vorstellen,welchen der Mond zur Zeit des Neulichtes auf die Erde wirft. DieserSchatten begegnet der Oberfläche der Erde, wenn er sie überhaupt

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