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in zwei Monaten die höchste Stufe militärischen Ruh-mes erstiegen hatte und ganz eigenmächtig, ohne sichum das Direktorium zu kümmern, in Italien han-delte. Wie alle Generale suchten die Parteien auchihn zu verdächtigen und man ging sogar so weit,öffentlich bekannt zu machen, daß Hoche in Paris denAuftrag erhalten, den General Bonaparte in Italiengefangen zu nehmen. Hoche, über diese Umtriebe ent-rüstet, veröffentlichte einen Brief, in welchem er alsRepublikaner und wahrer Patriot für Bonaparte seineBewunderung und Verehrung unverholen aussprach,und alle Behauptungen der Parteien Lügen strafte,wodurch er die Mißvergnügten und Uebelgesinnten auchzum Schweigen brachte.
Mit der lebendigsten Thätigkeit rüstete er in Brestseine Expedition gegen Irland und ging schon am 15.Dezember unter Segel. Er tauscht die englische Flotte,kommt nach einem glücklich überstandenen Sturme vondem Geschwader verschlagen auf der Küste Jrland'san und findet weder seine Flotte noch seine Soldaten;ohne ihn hatten die Anführer des Geschwaders es nichtgewagt, irgend etwas zu unternehmen, hatten in derBucht von Bantry des schlechten Wetters wegen keineLandung bewerkstelligen können, waren daher wiedernach Frankreich zurückgegangen. Den Grimm derVerzweiflung in der Seele, kehrt auch Hoche nachFrankreich zurück, denn er sah ein Unternehmen durchdie Fahrlässigkeit seiner Untergebenen und die Stürmescheitern, welches den schönsten Erfolg versprach. Eng-land sollte durch den Bürgerkrieg im eigenen Landegezwungen werden und Irland erwartete den Augen-blick mit der brünstigsten Sehnsucht, das verhaßte eng-lische Joch abzuschütteln. DaS ganze Unternehmenwar gut berechnet, Hoche hatte die tüchtigsten seinerTruppen eingeschifft, und war auch der Mann denStreich auszuführen — die Vorsehung hatte es aberanders beschlossen.
Hoche mußte für seine Verdienste um die Republikentschädigt, es mußte ihm ein seinen seltenen Talenten