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seincr Braven, den Degen in der Faust, das FortPenthievre — eine wahre Heldenthat — und die Roya-listen, bis zum Meere zurückgedrängt, müssen parlamcn-tiren, nachdem viele freiwillig sich den Tod gegeben oderihn in den Fluten des Meeres gesucht hatten. Hochewidersetzte sich der Einschiffung der Royalisten, suchteaber den Wohlfahrtsausschuß zu bestimmen, nur dieFührer der Emigrirten sterben zu lassen, da es ebenso grausam wie unpolitisch, hier eine solche Masse vonMenschen hinopfcrn zu wollen. Hoche wurde nichtgehört, die Unglücklichen wurden meist hingeschlachtet.Entrüstet über diese Grausamkeit, übergab Hoche dasCommando von Morbihan dem General Le Moine undzog mit den übrigen Truppen nach St. Malo. Erhätte aber öffentlich gegen dieses grausame Verfahrenauftreten sollen- Gegen Ende Dezember erhielt er dasCommando über die drei West-Armeen unter dem Na-men Armee des Ozean und mit einer unermüdlichenThätigkcit gelang es ihm, bald eiserne Strenge, baldUeberredung und List anwendend, die Royalisten theilsdurch die Waffen, theils durch Uneinigkeit zu besiegen; erhatte aber dabei gegen die Intrigucn seiner eignen Parteizu kämpfen, die ihm den Befehl nehmen wollte. Das Di-rektorium schützte aber seinen General, der bald die beidenHauptanführer der Vendee Stofflet und Charet tein seiner Gewalt sah. Beide wurden erschossen undmit ihrem Tode war die Ruhe der Vendee gesichert.
Das Ansehen des jungen Generals stieg immer mehrund mit ihm sein Einfluß, wie sich auch die Zahl sei-ner Neider vermehrte. Schon hatte er den Plan ge-saßt, in England den Bürgerkrieg anzuschüren undihm Irland zu entreißen, als er sich von Gift bedrohtsah, und beinahe durch die Kugeln eines gewissen Guil-laumot siel, der am 17. Oktober 1796 auf ihn schoß,als er eben in Nennes aus dem Theater trat. DenMeuchelmörder traf die verdiente Strafe, ein Wohltha-ter ward aber Hoche seiner Familie- Kaum hatteHoche der Vendee den Frieden wieder gegeben, alssich laute Stimmen gegen Bonaparte erhoben, der