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deS Kriegsschauplatzes zugleich zu sein. Durch kleineKorps von vierzig bis fünfzig Mann, die über dieganze Operations-Linie verbreitet waren und derenHauptaufgabe es war, sich Terrain-Kenntniß zu ver-schaffen, der List List entgegenzusetzen und die Chouansnie zu Athem kommen zu lassen, wie durch seine eigneWachsamkeit, schnitt er den Royalisten jede Gelegen-heit ab, irgend einen Hauptstreich auszuführen. Mußteihn dieser Plankler-Krieg auch anekeln, sah er arff.»mit innerm Grimme andere Generale, die tief unterihm standen, sich am Rhein, in Holland an der Spitzeder schönsten Heere der Republik Lorbeeren sammeln,wahrend er zu Operationen verurthcilt war, die scirwmCharakter nicht zusagten, so erkaltete sein Eifer dochnicht im Geringsten. Am 20. April 1795 wurde aufseine Vermittlung Friede mit den Vendeern geschlossenund sah er auch wohl ein, daß derselbe nur scheinbar,so war seine Absicht, die Bewohner der Bretagne derWaffen zu entwöhnen und ihnen durch die Gewohn-heit die Ruhe zum Bedürfnis; zu machen- Hoche wareben wahrend dieses Waffenstillstandes nicht wenigerwachsam, wie im Kriege selbst, und bald waren ihmalle Fäden der geheimen Umtriebe der Chouans be-kannt. Mehre ihrer Anführer wurden aufgehoben undblieben in kleinern Gefechten.
In England, das durch die Siege der Republik vomFestlande abgeschnitten war, wurden indeß Rüstun-gen zu einer Landung in Frankreich veranstaltet, wah-rend zugleich drei Milliarden falscher Assignaten fabri-zirt wurden. Mitte Juni 1795 ging die Expeditionunter Segel und warf am 23. Juni nach einem See-siege über Villaret in der Bai von Quiberon Anker.Allgemein war die Bestürzung, nur Hoche verlor seineKaltblütigkeit nicht, mit der größten Eile hatte er seinekleinen Korps zusammengezogen, griff die Emigrirtenunter d'Herville, dem Chouans-Führcr Puisaye vonallen Seiten bei Auray zugleich an und schließt sie aufder Halbinsel ein. Am 16. Juli schlägt er den An-griff d'Herville's zurück, nimmt am 21. an der Spitze