Druckschrift 
Das von den Gebrüdern Simon und Niklas Meister gemalte Rundgemälde des schönsten Punktes des Mittelrheins, von Ehrenbreitstein bis Hammerstein : belebt durch den vierten Rheinübergang der Franzosen unter General Hoche 1797, topographisch-historisch erklärt ; mit einer übersichtlichen historischen Einleitung und Umrissen zu einer Biographie des General Hoche
Entstehung
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ral Hoche ist es und sein General-Stab. Von sei-nem Schimmel ertheilt er ein wohlgetroffenes Portrat einem vor ihm haltenden Adjutanten Befehle, wäh-rend die um ihn versammelten Offiziere aller Waffen-gattungen auf nähere Ordre zu warten scheinen.Neben Hoche halt sein Schwager, der Artillerie-Gene-ral Debelle und sonst ist unter der Gruppe noch derBrigade-General Ney zu bemerken, der in seinerrothcn Husaren-Uniform, auch ein gutgetroffenes Por-trat, an der rechten Seite der Gruppe aus dem Bildesieht *).

*) Michel Ney, Fürst von der Moskwa, Herzog von Elchin-gen, Pair und Marschall von Frankreich, Großadler derEhrenlegion, wurde am 10. Januar 1709 zu Saar-Louisgeboren, der Sohn eines geachteten Handwerkers, und trat1787 in ein Husarcnregiment. Im Jahre 1796 wurde erdurch Kleber zum Brigade-General erhoben; sich immer undbei jeder Gelegenheit durch persönlichen Muth und kühne Uner-schrockenheit auszeichnend, machte er sich vorzüglich bei derRhein-Armee unter Hoche und später unter Moreau bemerk-bar. Im Lager von Boulogne erhielt er 1803 den Ober-befehl des 0. Armeekorps, wurde bei der Kaiserkrönung >Marschall und bei der Stiftung des Ordens der Ehrenlegionmit dem Großkrcuz beehrt. Seine Waffenthatcn im Kriegegegen Ocstreich (180Z) und in dem Feldzuge von 1800 und1807 wurden von Napoleon mit dem Titel eines Herzogsvon Elchingcn belohnt. Im Jahre 1808 kämpfte er in Spa-nien und Portugal und erhielt 1812 den Oberbefehl überdas dritte Armeekorps des großen gegen Rußland aufgebo-tenen Heeres. Sein Muth, seine oft tollkühne Uncrschrocken-hcit und Entschlossenheit gaben in vielen Gelegenheiten denEntscheid, und erwarben ihm den Titel Fürst von der Moskwa,berühmt machte er sich aber erst bei dem unglücklichen Rück-züge. Bis zum letzten Augenblicke blieb er dem Kaiser treuzugethan und war auch einer von denen, die sich für dieNothwendigkcit der Abdankung Napoleons aussprachen. Lud-wig XVlll, ertheilte dem Tapfern, dem Unermüdlichen, wieseine Soldaten den Marschall nannten, den Befehl der 0.Militär-Division und die Pairs-Würde. Im Jahr 1813war Ney bis zu dem Augenblicke, wo sich das ganze Heer