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klaren Horizont und hier treten wieder einige der Kra-terkcgcl bestimmt hervor, unter denen sich als höchsterPunkt die 2434 Fuß hohe Hochacht bei Kaltenborneine Stunde von Adenau auszeichnet. Mehr im Bor-dergrunde wölbt der Mendig er Berg seinen Kegelund an ihn schließt der hohe Simmer seine stächeKuppe, welche die ganze Gegend hoch überragt undschon im 8. Jahrhunderte einen stattlichen Burgbaugetragen haben soll, auf welcher der Pfalzgraf Sieg-fried mit seiner Gemahlin Genovcfa lebte, deren rüh-rende Sage noch in jener Gegend im Munde desVolkes lebt. Der hohe Simmer ist ein Vulkan, wieauch die mehr westwärts liegenden schön abgerundetenKegel, nämlich im Vordergrunde der Plaidter-, rechtsder Kretzer- mit seinem Sattel und links derKruf-ter-H ummerich- Wo die Berge aufhören, wird derHorizont von einer sanften Linie umzogen die nureinzelnes Gebüsch, die Missenheimer Hecken, unterbre-chen, wie dann auch die phantastisch gestalteten Höhendes Kamillen- oder Carmelcnbergs an der äu-ßersten Gränze deS alten Maienfeldes.
Unwillkürlich wendet man den Blick nach dem Vor-dergrunde, wo er durch den in sonniger Beleuchtungprangenden Ketticher Wald angezogen wird, so nenntman nämlich den reichbebuschten Hügelrücken, der sichin einer Biegung nach Süden bald bis zum Rheinehinzieht. Am Fuße der Hügelreihe liegt, im Schatteneines reichen Obstgartens verborgen, Kärlich, anwelches das noch mehr in Obst-Baumgruppen versteckteMülheim sich schließt. Wie der ganze Hügelzug ge-wöhnlich die Plaidt genannt wird, so der nach demStrome zu abdachende, mit Busch und Hecken bekränzteHügel der Buben he im er Berg. Hoch über Kärlichwinkt aus weiter duftiger Ferne noch ein mächtigerBerggipfel des sogenannten, jenseits der Mosel liegen-den, Kühkopfs.
Mehr im Vorgrunde nach dieser südlichen Richtungsieht am Fuße des Auslaufers des Hügelzugs ein