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Das von den Gebrüdern Simon und Niklas Meister gemalte Rundgemälde des schönsten Punktes des Mittelrheins, von Ehrenbreitstein bis Hammerstein : belebt durch den vierten Rheinübergang der Franzosen unter General Hoche 1797, topographisch-historisch erklärt ; mit einer übersichtlichen historischen Einleitung und Umrissen zu einer Biographie des General Hoche
Entstehung
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gebrannt worden. Der am nordlichen Ecke der Ringmauer gelegenestattliche Wchrthurm, der schönste am Rhein, wurde im. Jahr-hunderte (14S2118l!) nach den im Archive befindlichen Rech-nungen von den Bürgern zum Schutze der Stadt und der Rhein-siraße aufgeführt. Diese Warte wie der Krahne» bleiben einWahrzeichen des Ansehens der Stadt im Mittelalter.)

Von den Mauern Andernachs wird der Blick auf dieKlostergebäude der ehemaligen, schon im 11. Jahrhun-derte bestehenden Abtei St- Thomas gelenkt. DieAbtei gehörte zum Augustiner-Frauen-Ordcn. Die Da-men, welche in dieselbe aufgenommen wurden, mußtenvon altem Adel sein. Jetzt sind die Gebäude derAbtei in eine Anstalt für unglückliche, unheilbareIrren umgeschaffen. Außerdem besteht hier eine be-deutende Lederfabrik, und die dabei gelegene Wind-mühle ist als die erste in diesem Striche des Rheinesmerkwürdig- Dem Standpunkte naher liegt beimAusflusse der Nette, der Grenzscheide der ErzstifteKöln und Trier, das schöne R i t t e r g u t zur Nettemit seinen bedeutenden Mühlenwerkcn und Gartenan-lagen, an der Straße nach Neuwied und der Heer-straße nach Koblenz daS Netter Haus.

Schweift das Auge aber, die Ebene verlassend, nachdem Höhenzuge hinter Andernach, so wird es durcheinige nackte, kegelförmige Kuppen überrascht, es sinddie Krater des Brohlthalcs und die, welche zunächstden Laacher See umgeben. Der alleinstehende, scharf-abgeschnittene Kegel in der Ferne ist der Veitskopsund weit unter ihm sieht man im Dufte der Fernungunbestimmt die neue Burg Rh ein eck bei Breisig, wiesie Prof. Bethmann-Hollweg auf den Trümmernder alten, schon tam Anfange des 11. Jahrhundertsbesiehenden Veste seit 1832 wieder aufführen ließ.Der kleinere Kegel in der Gruppe heißt der Eichen-Berg, an welchen sich die Nicken ich er Berge unddie Kungs köpfe reihen, welche die vorzüglichstenvulkanischen Thalscnkungen einschließen. In weiterFerne bcgranzen die Höhenzüge der Niedern Eifel den

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