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Das von den Gebrüdern Simon und Niklas Meister gemalte Rundgemälde des schönsten Punktes des Mittelrheins, von Ehrenbreitstein bis Hammerstein : belebt durch den vierten Rheinübergang der Franzosen unter General Hoche 1797, topographisch-historisch erklärt ; mit einer übersichtlichen historischen Einleitung und Umrissen zu einer Biographie des General Hoche
Entstehung
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rühmt und das Erzstift Köln, die Abtei Laach und mehreandre Klöster hatten hier bedeutende Besitzungen. DerStrom selbst, der von der Krümmung bei Engers inseiner ganzen Majestät, in der sonnenhellsten Beleuch-tung an den im frischesten Frühlingschmucke prangen-den Ufern dahinzieht, verliert sich hier plötzlich hinterden düstern Felsen und blitzt nur aus weiter Ferne,ein kaum zu bemerkender Punkt, noch einmal auf, woim Duste der Fernung verschwimmend die neue BurgNheincck ihre stattlichen Zinnen erhebt.

Von düstrer Felsplatte drohen die noch mächtigenUebcrreste der einst so stattlichen Reichsveste Ha mm er-st ein, ungefähr eine Stunde von Andernach entfernt.Von der nach dem Fluße steilen Felshöhe genießt manrheinauf- und abwärts die lohnendsten Fernsichten.(Unter den ersten sachsischen Kaisern wurde die mächtige Burg,die gewaltigste am Niederrhein, wahrscheinlich erbaut, sie war Reichl-ichen und stand unter Burggrafen, welche der deutsche König be-lehnte. Am Anfange des 11. Jahrhunderts finden wir einenOtto von Hamm er stein, einen fehdelustigen Ritter, der einenharten Strauß mit dem Erzbischof Erkcbold von Mainz bestand,und erst im Jahre 1019, nachdem ihn Kaiser Heinrich II inseiner Beste belagert hatte, von seinen Fehden abstand. Ottostarb 1030, und mit seinem Tode war das Lehen erledigt, dasjetzt an eine neue Burggrafen-Linie kam, die man urkundlich bis 1419verfolgen kann. Der unglückliche König Heinrich IV fand hierSchutz gegen seinen Sohn Heinrich V., der später seinen Baterüberlistete und mehre der Anhänger desselben in den Verließen derBurg lange schmachten ließ. Im Jahre 1374 schenkte Karl IV.dem Erzbischofe Trier's Kuno von Falkcnstein das ReichslehenHammerstein, das jetzt ein trierischcs Amt, doch erkannten dieBurggrafen das Erzstift Trier nicht sogleich als Lchensherrn an,es entstanden Fehden, deren zu Folge ein Burggraf Ludwig, dergegen kaiserlichen Befehl einen andern Ritter gefangen hielt, indie Reichsacht erklärt wurde. Hammerstcin blieb bei Trier, wurde1435 mit mehren andern Schlössern von dem Erzstiste für 45,009Gulden an den Grafen Hermann von Birneburg verpfändet. ImJahre 1610 verlegte Kurfürst Lothar den Moselzoll hierher, derseit 1442 bei Koblenz erhoben wurde und 1709 nach Lcudcsdorfkam. Spanische Truppen hielten seit 1032 im dreißigjährigenKriege Hammerstetn besetzt, nachdem sie die Schweden, die unter

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