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Das von den Gebrüdern Simon und Niklas Meister gemalte Rundgemälde des schönsten Punktes des Mittelrheins, von Ehrenbreitstein bis Hammerstein : belebt durch den vierten Rheinübergang der Franzosen unter General Hoche 1797, topographisch-historisch erklärt ; mit einer übersichtlichen historischen Einleitung und Umrissen zu einer Biographie des General Hoche
Entstehung
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Folgt man dem Bergsaumc, so gewahrt man am süd-lichen Vorsprungc des wildromantischen Wiedthals dieRuinen der alten Beste Braunsberg, im dreißigjäh-rigen Kriege zerstört. Die Bergsattcl lassen sich nichtgenau unterscheiden durch den Brand von Heddes-dorf, dessen schon in dem ersten Jahrhundert der Fran-kenzeitcn unter dem Namen Heidinstorf und Hedene-dorp Erwähnung geschieht. Ganz im Bordergrundedehnt sich an der nördlichen Biegung der Rheinkrümmedas freundliche, gcwerbfleißige Neuwied mit seinen rein-lichen einladenden Häusern und dem stattlichen Schloß-bau. (Ein Asyl für alle Rcligons-Meimmgen gründete GrafFriedrich von Wied sgeb. 16. Nov. I6l3,^st 3. Mai I698j dieStadt Ncuenwied nach Beendigung des 36 jährigen Kriegs, gab ihr1662 ihre Privilegien, die 1663 am 4. September vom Kaiser bestä-tigt wurden. Durch vertriebene Hugenotten erhielt die Stadt1685 bedeutenden Zuwachs an gewerbflcißigen Bürgern. Unterder regierenden Gräfin Louise Charlotte wurde 1761 der neueSchloßbau begonnen und der prachtvolle Schlos-garten angelegt.Durch Graf Johann, Friedrich Alexander sreg. von17371791) blühte die Stadt erst recht empor, da es die Haupt-aufgabe des edlen Fürsten war, alle vorhandenen Gewerbzweige zubeleben und neue in's Lebe» zu rufen. Am 13. Juni 1784 wurdeGraf Alexander und sein Haus durch Kaiser Joseph II. in denSicichsfürstenstand erhoben. Die Schicksale Neuwieds in den Kriegs-stürmen der französischen Staatsumwalzung sind in der Einleitungangedeutet worden. Jetzt blüht die Stadt durch die rege Thatig-keit des Gewerbfleißcs ihrer Bewohner und ladet durch ihre Freund-lichkeit zum Besuche ein, der besonders lohnend durch die natur-bistorischen Sammlungen des Fürsten Maximilian von Wiedund durch das Antiken-Cabinct, reich an den schönsten Antikaglien,welche größtentheils bei Nicder-Biber im Wicdthale, einerRömerniederlassung, vom Jahre 17591791 gefunden wurden.)Hoch von dem waldigen Bergsaume links über derStadt schimmert das Jagdschloß iVlon i opss. denganzen Umkreis beherrschend und dem Besucher in sei-nem herrlichen Parke die schönsten Fernsichten undAussichten auf das Wiedthal bietend, die sich in ihrerromantischen Schönheit nicht schildern lassen, chion reposwurde durch Graf Alexander v. Wied zwischen 17571762 erbaut.)Won der nach Norden hinlaufenden Wildbahn des