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an den kaiserlichen General Jan de Werth gezwungen wurde.Die Franzosen beschossen dieselbe lt!88 und belagerten sie 1799und 179<!, wo sie auch hart beschossen wurde, ohne genommen zuwerden, bis sich 1799 am 29. Januar, durch die schrecklichsten Hun-gersqualen genöthigt, die triersche Besatzung unter Obrist Fabcrden Franzosen übergab. Nach dem Lüneviller Frieden wurde dieganze Festung geschleift und erst unter unsrer jetzigen Regierungentstanden die riesigen Befestigungen, welche die Höhe unüberwind-lich machen. Eines der großartigsten Werke des neuesten Fortisi-kationssystcmcs wurden die gewaltigen Arbeiten unter Oberaufsichtdes General-Lieutenants Aster durch den Ingenieur-Obrist vonHuene vollendet.) Ueber den weitausgedchnten Werkendieser Riesengrenzwehre geht am zurücktretenden Bcrg-saume der Weg zum rothen Hahn eine in den Rc-volutions-Kriegcn am Rhein und bei den Umlagcrungcnder Festung oft genannte Stelle. Mehr südlich schlängeltsich am Berge hinauf die Chaussee nach Monta-baur und tiefer in der Bergsenkung lehnt sich an seineRebenhügel das freundliche Winzcrdorf Urbar. Aufeinem, mit Baumpartien und Reben geschmückten Hügel-rücken, mehr dem Ufer zugewandt, auf bcbuschter Höhegewahrt man das ehemalige Besselicher Frauen-Kloster, mit seiner herrlichen Aussicht, jetzt eine Meierei.(Man will den Namen Bessclich, der auch an der Lahn und Moselvorkommt, von dem römischen Lnsilivn, herleiten, und soll die Kirchezu Ehren eines Königs Florian erbaut worden sein, der aufdieser Höhe mit seinem Gemahl und großem Gefolge von den Hun-nen erschlagen wurde, als er auf seiner Pilgerfahrt nach Köln,hier, von der Erscheinung eines rothen Kreuzes angezogen, seineAndacht verrichten wollte. Das Kloster war zuerst Sitz derTempler, dann der deutschen Herren und zuletzt von Augustincr-nonne» bewohnt.) Auf der linken Seite der Bcrgsenkungerhebt sich die neue Kirche des alten Städtchens Val-lendar, (Valium liomanorum) welches selbst theil-wcise in freundlichem Thalgrunde versteckt durch dieKrümmung des Flußcs dem Blicke verborgen ist. DenHorizont begränzt in dieser Richtung die nackte kahleMontabaurer Höhe, über welche sich die Heerstraße zieht,während im Vordergrunde die Hügelreihen, in schönensanften Linien übereinanderschiebend, wieder mit ihrerBewaldung einen freundlichen Charakter annehmen.