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in Zralien von Sieg zu Sieg flog und immer herrli-chere Lorbeeren erndtete, während er als Führer derSambre- und Maas-Armee unthätig am Rheine stand.Sein Ehrgeiz, die Thatenlust des Kriegers ließen ihnnicht rasten. Neuwied gegenüber hatte er sein ganzes,etwa 4»,00!) Mann starkes Heer zusammengezogen,eine wohl zu fürchtende Streitmacht, denn es 'bestandnicht mehr, wie die srühern Armeen der Republik ausSanskülotten und undisciplinirtcn Horden, sondernwar eben so gut equipirt als disciplinirt und folgteseinem jungen Führer mit unerschütterlichem Vertrauen.Es war das schönste Armeekorps, welches die Repu-blik noch ins Feld geschickt hatte, gut ausgerüstet unddurch bedeutende Detaschements aus der Vendee ver-stärkt.
Hoche wollte einen entscheidenden Schlag ausfüh-ren, um den Kampf der Republik gegen Ocstreich aucham Niederrhein zu beendigen. Moreau war auf sei-nen Befehl nach Paris geeilt, um bei dem Direktoriumdie nöthigen Gelder zu einer Brückenequipage zu er-wirken, die auch endlich bewilligt wurden, worauf auchsogleich eine Brücke über den Rhein geschlagen ward.In der Nacht vom 17. auf den 18. April 1797, eswar die des ersten Ostcrtages, hob Hoche den Waffen-stillstand auf; unter klingendem Spiel setzte die Vor-hut seines Heeres über den Rhein, um die jenseitigeBrückenschanze zu besetzen. Mit Tagesanbruch rücktendie Divisionen der Generale Lefcbre, Grenierund Le Mo ine mit ihrer reitenden und Fuß-Artil-lerie nach, welche auch sogleich von dem Brückenkopfebis gegen Engers hin vorschoben. Hierauf setzte sichdie Cavalleric unter Anführung des Generals Riche-pansc, nämlich das dritte und vierte Husaren-Regi-ment, Dragoner und Chasseurs, ebenfalls in Bewe-gung, so daß sie sich schon gegen 0 Uhr Morgens vordem Brückenkopfe aufgestellt hatte.
Das von dem General-Feldmarschall-LieutenantKray befehligte östreichische Armeekorps hatte indeß,etwas über 8000 Mann stark, unter denen nur acht