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Das von den Gebrüdern Simon und Niklas Meister gemalte Rundgemälde des schönsten Punktes des Mittelrheins, von Ehrenbreitstein bis Hammerstein : belebt durch den vierten Rheinübergang der Franzosen unter General Hoche 1797, topographisch-historisch erklärt ; mit einer übersichtlichen historischen Einleitung und Umrissen zu einer Biographie des General Hoche
Entstehung
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Schwadronen Cavallcrie, zwischen dem Wied und Sayn,dach längs den Anhohen eine Stellung hinter seinemverschanzten Lager eingenommen. Sein rechter Flügellehnte an den Wicdbach und an Heddesdorf, von einermit Feldgeschütz bepflanzten Fleche gedeckt, an welchesich die große, mit Artillerie und Mannschaft starkbesetzte Redoute auf dem sogenannten Bering, demWeißenthurm gerade gegenüber, reihte. Mit dieserNedoute korrcspondirten in gewissen Zwischenräumen,zur Deckung des Ccntrums und des Lagers, in derRichtung zum Saynbach an den Anhöhen vorbei, nochmehre wohlbesctzte Vcrschanzungen.

Muthig entschlossen erwarteten die Oestreicher denweit überlegenen Feind, der seine Infanterie-Massenvon der Stadt bis zum Saynbach jenseits der Ben-dorfer Straße vorgeschoben hatte. Der östreichischeHeerführer hatte gegen den Rheinübcrgang protestirt,weil es schon ruchbar geworden, daß bei Leoben zwi-schen dem General en csiek Bon aparte und demErzherzoge Carl die Friedens-Präliminarien abgeschlos-sen seien. Hierin ist auch wohl der einzige Grundzu suchen, daß seinerseits auch nicht das Geringste ge-schah, dem Feinde den Nheinübergang streitig zu ma-chen. Hoche ließ sich hierauf nicht ein, gab aber dieErklärung, daß er dem Rückzüge der Oestreicher nichthinderlich sein, selbst einen Waffenstillstand schließenwolle, wenn man ihm die Festung Ehrenbreitstein über-geben und die Oestreicher sich bis zum Main zurück-ziehen würden. Kray konnte und durfte auf diesenVorschlag nicht eingehen, er mußte es auf das Aeu-ßerste ankommen lassen, den ihm gebotenen Kamvfannehmen, wie ungleich auch die Streitkräfte. Ersuchte aber noch vorher in einer Unterredung mit demGeneral Lescbre seine Gründe gegen den Anfangder Feindseligkeiten geltend zu machen.

Dieser Versuch blieb ohne Erfolg. Der östreichischeHeerführer ritt zurück, um den Befehl zum Angriffzu geben. Es war gegen acht Uhr Morgens. Dieganze Linie der östreichischen Batterien eröffneten ein