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Das von den Gebrüdern Simon und Niklas Meister gemalte Rundgemälde des schönsten Punktes des Mittelrheins, von Ehrenbreitstein bis Hammerstein : belebt durch den vierten Rheinübergang der Franzosen unter General Hoche 1797, topographisch-historisch erklärt ; mit einer übersichtlichen historischen Einleitung und Umrissen zu einer Biographie des General Hoche
Entstehung
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Höchst traurig war die Lage der Stadt während derMonate Oktober und November, da sie von allemVerkehr abgeschnitten und daher eine allgemeine Thcue-rung eintreten mußte. Erst am 8. Dezember wurdeein Kantonnirungs-Waffcnstillstand geschlossen mit drei-tägiger Aufkündigung. Die Brückenschanze, der ge-genüber die Oestreicher neue Vertheidigungsmittel auf-geführt hatten, blieb von den Franzosen befetzt, nach-dem die Ponton-Brücke nach der Insel und dem rech-ten Nheinufer abgefahren worden.

So endigte das Jahr 1796 und sein Feldzug. Mitdem Frühlinge des Jahres 1797 rüsteten wieder beideHeere. Neuwied selbst wurde von den Heerführernbeider Armeen, Generalfcldmarschall Kray und demGeneral e» cliek Ho che, der am Anfange dieses Jah-res an die Stelle des General Beurnonville den Ober-befehl der Sambre- und Maas-Armee erhalten hatte,neutral erklart. Die Gegend selbst sollte aber noch-inal der Schauplatz eines Kriegsunternehmcns werden,das, ohne gerade in seinen Folgen von großer Ent-scheidung zu sein, für die Geschichte der Revolutions-Kn'eae als eine der Schluß-Szenen des wilden Dramaam Mittelrhein immer merkwürdig genug ist und deßhalbauch von den Gebrüdern Meister zur Staffage ihresgroßartigen Panorama gewählt wurde, nämlich der

vierte Rheiniibergang der Franzosen vom1?. auf den 18. April 17»?.

Der Ober-General Lazare Ho che war als Heer-führer ein Sohn der Revolution. In ihren Kämpfenhatte er sich seinen Ruhm, die Stelle eines Generale» cluzk und die treue Liebe und Anhänglichkeit sei-ner Krieger in solchem Maße erworben, daß der kaumacht und zwanzig jahrige Heerführer auch einer derWenigen war, in deren Hand, wie sich die Umständegestalteten, das Schicksal Frankreichs lag. Ehrgeizig,stolz, durch die Erfolge, die seit dem Beginn der Re-volutions-Kricge seine Unternehmungen lohnte, ver-wohnt, mußte er mit Schmerz sehen, wie Bonaparte