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K y a n o m e t e r.
Das TUnfachschuiefelkupjer (32 Kupfer auf 16 Schwefel)wird durch Fällung der Kupferoxydsalze mit Hydrothionsäurein braunschwarzen Flocken erhalten, die, bei abgehaltener Lufterhitzt, die Hälfte des Schwefels verlieren und, im feuchtenZustande der Luft dargeboten, sich zu schwefelsaurem Kupfer-oxyd oxydiren.
Das Halbselenhupfer (64 Kupfer auf 40 Selen) findet sichnatürlich; es ist stahlgrau und schmilzt weit unter der Glühhitze.
Das PJiosphorhupfer ist weifs und hart; bei sehr wenigPhosphor ist es noch röthlich und dem Stahle an Härte nahekommend.
Das Einfachcyanhupfer (32 Kupfer auf 26 Cyan) fällt beimVermischen von Kupferoxydsalzen mit wässerigem blausauremAlkali als ein gelbes Pulver nieder, dieses verwandelt sich beimErhitzen der Flüssigkeit unter Entwickelung der Hälfte des Cyansin weifses Ilalhcyanhupfer (64 Kupfer auf 26 Cyan). Dasselbebildet mit Cyankalium, und andern Cyanmetallen zusammenge-I setzte Cyanmetalle, von denen sich mehrere in Wasser zu Ver-bindungen des blausauren Kupferoxyduls mit einem andern blau-sauren Salze auflösen. Beim Versetzen der Kupferoxydsalze mitSchwefelblausäure und Eisenvitriol fällt schwefelblausaures Ku-pferoxydul als ein weifses Pulver nieder, welches sich beimErhitzen unter Wasserverlust in Halbschwcjelcyanhupf-:r ver-wandelt.
^ Als wichtigere Verbindungen des Kupfers mit 'andern Me-tallen sind anzuführen: Arsenikkupfer, durch Glühen von Ku-pfer mit arseniger Säure und schwarzem Flufs zu erhalten, weifsund spröde ; Goldhupfer, sehr ductil, um so röther und schmelz-barer, jemehr es Kupfer hält, und bei 7 Gold auf 1 Kupfer amhärtesten ; Silberhupfer, hart und um so röther, je kupferhalti-ger es ist 1 . G.
K y a n o m e t e r.
Cyanometer; Cyanometrum; cyanometre 2 .
Ein Instrument, tun die verschiedenen Grade desjenigen Blau,
1 Andere Legirungen s. Art. Zink und Zinn.
2 IJas Wort ist von yvai os , dunkelblau angolaufener Stahl, La-surstein, blaue Kornblume, blau« Farbe zum Anstreichen, abgeleitet.