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Kupfer.
krystallisirend, zerfliefslich, beim Erwärmen in Chlorltupfer über-gehend. Viertelsalzsaures Kupferoxyd, das Salzkupfererz derMineralogen, smaragdgrün, nicht in Wasser löslich. Phosphor-saures Kupferoxyd , natürlich als Pseudomalachit vorkommend,nicht in Wasser löslich. Kohlensaures Kupferoxyd, von wel-chem natürlich 2 Arten, dis Kupferlasur und der Malachit, Vor-kommen, unter denen der letztere weniger Kohlensäure enthält,künstlich als grünes Pulver darstellbar, nicht in Wasser, abermit blauer Farbe in kohlensaurem Ammoniak oder Kali löslich.Arseniksaures Kupferoxyd, von welchem die Natur verschie-dene theils blaue, theils grüne Arten liefert, im Gehalt vonSäure und Wasser abweichend, wie Linsenerz, JSuchroit, Oli-venerz, Strahlenerz und Kupfergliimner, arseniksaures K.u-pferoxyd, wohin das Scheelesche und Schweinfurther Grünund andere theils gelbgrüne, theils smaragdgrüne Farbstoffe ge-hören. Das essigsaure Kupferoxyd im neutralen Zustande istder krystallisirte Grünspan, welcher in dunkelgrünen schiefenrhombischen Säulen anschiel’st und leicht in Wasser löslich ist.Der gemeine Grünspan ist ein basisches Salz und deshalb nurunvollkommen in Wasser löslich. Das Kup/eroxyd ist in wäs-serigem Ammoniak mit dunkellasurblauer Farbe löslich. DieVerbindung des Kupferoxyd - Ammoniaks mit schwefelsauremAmmoniak oder der Kupfersalmiak schiefst in lasurblauenSäulen an.
Das Halbchlorkupfer (64 Kupfer auf 36 Chlor) ist ein wei-fses Pulver, welches nach dem Schmelzen zu einer rjelblichen
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krystallinischen Masse gesteht, in der Flitze das Chlor nichtverliert und sich nicht in Wasser, aber in wässeriger Salzsäurezu einer farblosen Flüssigkeit auflöst. Das L'infachchlorkupfer(32 Kupfer auf 36 Chlor) ist braungelb, verliert in der Hitze dieHälfte des Chlors und löst sich in Wasser zu salzsaurem Kupfer-ojxyd auf.
Das Ilalhschtvefelhipjer (64 Kupfer auf 16 Schwefel) fin-det sich als Kupferglanz in dunkelbleigrauen, dem 6gliedrigenSysteme angehörenden Säulen ; es ist etwas geschmeidig, leichterschmelzbar als Kupfer und verliert, bei abgehaltener Luft er-hitzt, keinen Schwefel, ln der Natur kommen viele Verbin-dungen des Halbschwefelkupfers mit andern Schwefelmetallenvor, wohin Kupferkies, Duntkupfererz, Silberkupferglanz u. s.w.gehören.