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Kry stall.
nämlich die Schwefelsäure, die Selensäure und die Chromsäure,welche hei ihrer Verbindung mit einer gleichen Zahl von Atomenderselben Salzbasis gleichgeformte Salze bilden. Namentlichhaben einerlei Krystallform: einfach schwefelsaures Kali und.
einfach selensaures Kali, welche beide Salze wasserfrei sind;ferner wasserfreies schwefelsaures und selensaures Natron, ausder wässerigen Auflösung über 33° C. dargestellt; ferner ge-wässertes schwefelsaures , selensaures und chromsaures Natron,aus der wässerigen Auflösung in der Kälte krystallisirt, in derenjedem 1 Atom Säure, 1 Basis und JO Wasser vorhanden sind;ferner wasserhaltiger schwefelsaurer und selensaurer Kalk, wiesie aus der Auflösung in Wasser anschiefsen; schwefelsaureBittererde oder Zinkoxyd schieisen unter 15° C. in derselben ge-raden rhombischen Säule an, wie selensaure ßittererde oderZinkoxyd; schwefelsaures Nickeloxyd schiefst zwischen 15 bis20° in denselben Quadratoktaedern an , in welchen das selen-saure Nickeloxyd immer erscheint. Selensaures Kupferoxvdschiefst in derselben Form an , wie schwefelsaures. Isomorphsind ferner Phosphor und Arsenik, denn 1 Atom Phosphorsäure(= 1 Atom Phosphor -{- 24 Atome Sauerstoff) bildet mit 1 AtomAmmoniak und l)-Wasser dieselben dem 2- und lgliedrigenSysteme angehörenden Krystalle , wie 1 Atom Arseniksäure(=: j. Atom Arsenik -j- 24- Atome Sauerstoff) mit 1 Atom Ammo-niak und 14- Atomen Wasser; auch ist gleich krystallisirt das ein-fach phosphorsaure und das einfach arseniksaure Natron, wennbeide Salze '12 Atome Krystallwasser enthalten; ferner das dop-peltphosphorsaure Ammoniak (2 Atome Phosphorsäure, 1 Am-moniak und 14 Wasser) und das doppeltarseniksaure Ammoniak(2 Atome Arseniksäure, 1 Ammoniak und 1 f- Wasser); fernerdas doppeltphosphorsaure und das doppeltarseniksaure Natronbei 4 Atomen Krystallwasser (nur dafs das phosphorsaure Salzdimorph ist und also noch eine andere Krystallgestalt zeigt);terner das doppelt phosphorsaure und doppelt arseniksaure lvali,bei 2 Atomen Krystallwasser, deren Krystallform zugleich mit derdes doppeltphosphorsauren Ammoniaks übereinkommt, und end-lich zeigt das natürlich vorkommende phosphorsaure Bleioxyddieselbe Form, wie das ebenfalls natürliche arseniksaure.
Ferner ist ein Isomorphismus anzunehmen zwischen 1 AtomKali einerseits und zwischen 1 Atom Ammoniak -f- 2 AtomenWasser andrerseits, sofern sich findet, dals sich beide in ihren