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5,2 (1830) I und K
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Krystallogeiiie.

fsen divergirende Bündel von milchweifsen Krystallen an, bisendlich alles in ein Aggregat von diesen Krystallen verwandeltist. Bei diesem Erhitzen verliert der Krystall kein Wasser, aul'seretwa mechanisch adhärirendes. Kühlt man die in der Hitze er-zeugten schiefen rhombischen Säulen nach dem Trocknen lang-sam ab, so bleiben sie ziemlich klar; kühlt man sie dagegen,ehe sie getrocknet sind, rasch ab, so werden sie undurchsichtigund zeigen sich beim Zerbrechen oft als ein Aggregat von Kry-stallen des 12 - und 2gliedrigen Systems, welche sich zuerst inder noch anhängenden Mutterlauge erzeugten und dann durchden schon gebildeten Krystall lortpllanzten. Das Bittersalz ver-hält sich gerade so, wie der Zinkvitriol, und liefert bei niedererTemperatur gerade, bei höherer schiefe rhombische Säulen undauch hier werden erstere Krystalle über 70° C. undurchsichtiglind zu einem Aggregate von Krystallen der zweiten Art. Schwe-felsaures Nickeloxyd schiefst aus der wässerigen Lösung unter15° C. in rhombischen Säulen, zwischen 15 und 20° in qua-dratischen Oktaedern an ; wenn man die rhombischen Säulen imSommer dem Sonnenlichte einige Tage darbietet, so schmelzensie weder, noch verlieren sie ihre Form, jedoch beim Zerbre-chen zeigen sie sich aus lauter Quadratoktaedern zusammenge-setzt, die manchmal einige Linien grofs sind. Mit dieser Er-fahrung Mitsciieuliciis ist die frühere Annahme von Buoqki;und R. Phillips 1 , als enthalte das quadratische Salz gegen 2Procent mehr an Säure und weniger an Wasser, als das rhom-bische, widerlegt. Ueber 30° krystallisirt das schwefelsaureKickeioxyd in schiefen rhombischen Säulen und sonach ist die-ses Salz trimorph. Selensaures Zinkoxyd krystallisirt unter 15° C.in geraden rhombischen Säulen , welche man blofs einige Au-genblicke auf Papier der Sonne auszusetzen braucht, um sie inein Aggregat von Quadratoktaedern zu verwandeln, die manbeim Zerbrechen desKrystalls erkennt; aus einer etwas wärmerenLösung schiefst dieses Salz sogleich in Quadratoktaedern an.Das doppeltphosphorsaure Natron schiefst in zweierlei Reihenvon Gestalten an, die zwar beide dem 2 - und 2gliedrigen Kry-stallsysteme angehören, jedoch mit Winkeln, die nicht auf ein-ander zurückfiihrbar sind. Dafs die bei einer gewissen Tempe-ratur erzeugten Krystalle bei einer veränderten Temperatur in

1 Phillips Atmals of Philosophv. Vul. VI. p. 437.

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