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5,2 (1830) I und K
Entstehung
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Geschichtliches.

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blofs solche Gestalten gehören, wie der Silächner, der 12-Rau-tenllächner u. s. w., welche nach unserer Ordnung den 3gliedrig4axigen Gestalten beizuzählen sind, dafs dasselbe gelte vomgflächner und wieder eben so vom 12-Rautenflächner, dals mitdem 4llächner blofs andere Gestalten von solcher BeschaffenheitVorkommen, wie die oben mit dem Namen der Sgliedrig 4strah-ligen belegten u. s. w., dafs mit 2X4flächigen Ebenrandnerngerade Säulen mit rautenförmiger oder rectangulärer Basis undandere zusammengesetzte solche Gestalten in Verbindung stehen,welche oben als 2gliedrige Gestalten bezeichnet wurden , dafsmit der schiefen Säule mit rautenförmiger oder rectangulärer Ba-sis (prisme oblique k base rhombe ou rectangu-laire) und andern solchen Gestalten, die wir zu den lgliedri-gen zählen, nur solche Gestalten bei einer und derselben Sub-stanz zugleich vorkämen , welche in unserer Sprache als lglie-drige Gestalten benannt werden mufsten u. s. w. Da er seineUntersuchungen über alle ihm während seines nicht kurzen Le-bens bekannt gewordenen Krystalle ausgedehnt hat, so ist zuerwarten, dafs ihm auch die meisten der wichtigsten Arten vonKrystallreihen bekannt geworden seyn werden , und es ist alsonicht nöthig, noch mehr Beispiele zum Beleg der ausgesproche-nen Behauptung beizubringen.

Er war aber auch zugleich der Erste , welcher den geren-gesetzlichen Zusammenhang zwischen den verschiedenen Flä-chenarten, die bei einer und derselben Ivrystallreihe Vorkommen,nachwies. Indem er nämlich bei der Betrachtung sämmtlicherKrystalle einer Substanz von einer möglichst einfachen, demArten - Charakter der Krystallreihe entsprechenden Gestalt aus-ging, deren Flachen mit vorhandenen Durchgängen parallel lie-gen oder bei Abwesenheit von Durchgängen durch anderwei-tige besondere Wichtigkeit (Häufigkeit des Vorkommens) sichauszeichnen, von einer Urform (forme primitive, Kerti-iform ) , so entwickelte er abgeleitete, oder secundäre Gestalten,ähnlich den verschiedenen Krystallen der fraglichen Substanz,dadurch, dafs er seine Urform sich wachsend dachte durch all—maligen Ansatz von neuen Lamellen (Ueberlagerungsblättchen)auf die Flächen der bereits vorhandenen Gestalt und diese all-rnälig angesetzten Lamellen von Seiten oder Winkeln ihrer Grund-fläche aus abnehmen Qdecresciren) liefs nach bestimmten Ge-setzen QAbnahmegesetze oder Decrasaenzgesetze , lois de de-