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5,2 (1830) I und K
Entstehung
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Kalium.

lösen. — Das doppelt Schwefelsäure Kall ist leicht schmelzbarsehr sauer, schmilzt unter der Glühhitze, verliert erst in hefti-ger das zweite Mischungsgewicht Schweieisäure , löst sich leichtin Wasser und schielst daraus in wasserhaltenden Säulen undNadeln an.

Das einfach kohlensaure Kali wird durch Ausziehen derHolzasche mit Wasser und Abdampfen im unreineren Zustandeals Potasche , durch Ausziehen des geglühten Weinsteins mitWasser im reineren Zustande als TVeinsteinsalz dargestellt. Esist weifs, fest, in starker liothgliihhitze schmelzend, von alka-lischer Ileaction und geringer Aetzkraft, zerfliel'st schnell an derLuft und braucht nur gleichviel Wasser zur Lösung. Die ge-sättigtere Lösung, das JVeinsteinol, hat Oelconsistenz ; sie lie-fert in der Kälte wasserhaltende Krystalle. — Das doppelt koh-lensaure Kali krystallisirt leicht in Verbindung mit Wasser,schmeckt und reagirt sehr schwach alkalisch und verliert beimäfsmem Erhitzen die Hälfte der Kohlensäure , so dafs einfach

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kohlensaures Kali bleibt, und zerfliefst nicht an der Luft.

Das mangansaure Kali ist bereits erwähnt 1 .

Mit der Kleesäure bildet das Kali ein einfach-, doppelt-und vierfach - saures Salz. Das doppelt kleesaure Kali ist alsSauerkleesalz bekannt.

Das doppelt Weinsäure Kali setzt sich als TVeinslein ausdem Weine ab. Es ist eins der am wenigsten im Wasserlösli-chen Kalisalze. Durch völlige Neutralisirunff mit Kali geht esin das einfach weinsaure Kali oder in den tartarisirlen [pein-stet n über, der sehr leicht in Wasser löslich ist, in rhombischenSäulen anschiefst, und aus dessen wässeriger Lösung selbst schwa-che Säuren, durch Entziehung der Hälfte des Kali’s , wiederWeinstein fällen, so dafs die Flüssigkeit bei hinreichender Con-centration fast ganz gesteht. Das essigsaure Kali oder die ge-blätterte TVeinsteinerde, durch Sättigen des kohlensanren Kali’smit destillirtem Essig und Abdampfen erhalten, krystallisirtschwierig und ist besonders durch schnelle Zerfliefslichkeit ander Luft ausgezeichnet.

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Als wichtigere Doppelsalze, welche Kali enthalten, sindzu nennen : das schwejeisaure Alaunerde-Kali (Kali-Alaun),

1 S. Mineralisches Chamaeleon Th. II. S. 91.