Druckschrift 
5,2 (1830) I und K
Entstehung
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Kalender.

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1582 der Neumond des ersten Jahres vom 23. Jan. auf den 2.Febr. überging (oder mit andern Worten der Julianische 23. Ja-nuar mit dem Gregorianischen 2. Febr. einerlei war), so fiel imersten Jahre des Cyklus auf den 2. Febr. der zweite, auf den 3.Jan. der erste nach dem Cyklus berechnete Neumond; aber derCyklus hatte sich um etwa 3 Tage vom wahren Mondlaufe ent-fernt, und Linus nahm daher den vorhergehenden 31. Dec. alsNeumondstag an , so dafs mit dem ersten Jahre des Cyklus odermit der güldenen Zahl 1 die Epakte I im Gregorianischen Kalen-der zusammentraf. Die Epakte nimmt dann mit jedem Jahre umXI zu, und macht nur vom [9ten Jahre bis zum ersten des neuenCyklus den schon erwähnten Sprung, nämlich vonXIX auf I.

Diese Anordnung konnte nur so lange bestehen, als dioSchaltjahre alle 4 Jahre ordentlich wiederkehrten, und bedurftoeiner Aenderung, wenn am Ende des Jahrhunderts ein Schalttagausfiel. Diese Aenderung nannte man die Sonnengleichung.Aber noch eine zweite Aenderung war nöthig, weil in 310 Jah-ren oder, wie Lilius rechnet, in 312 - 5 - Jahren derMondcyklus um1 Tag vom -wahren Mondlaufe abwich, und dieses wurde dieMondgleichung genannt. Wegen der Sonnengleichung nimmtdie Abweichung des Gregorianischen Kalenders vom Julianischenam Ende derjenigen Jahrhunderte, die sich mit einem Gemein-jahre endigen, um einen Tag zu, und die Epakten vermindernsich um 1. Es ist nämlich offenbar, dafs bei regehnäfsiger Ein-schaltung , nach dem Julianischfen Kalender, der erste Januar imersten Jahre des Cyklus I als Mondesalter bekommen hätte, aberwegen des weggelassenen einen Tages bei dem Uebergange inein neues Jahrhundert der Mond am 1. Januar erst 0 Tage altist. Dieser Fall trat mit dem Jahre 1700 ein , und statt dafs dieEpakten I, XII, XXIII u. s. w. für die Anfangsjahre des Cirkelsgehörten, so gingen sie nun in *, XI, XXII, 111 und so weiterüber. Mit dem Jahre 1S00 sollte eine gleiche Aenderung inBeziehung auf die Einschaltung eintreten, aber da alle 300 Jahreder Neumond einen Tag zurück rücket, so hat man für 1800zum ersten Male diesen der Mondgleichung entsprechenden Tagin Rechnung gebracht und so jene Aenderung aufgehoben. Biszum Jahre 1900 gilt daher die Epaktentabelle, wo der güldenenZahl 1. * entspricht,

mit 2. XI, 3. XXII, 4. HI,

5. XIV, 6. XXV, 7. VI,

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