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1 (1844)
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Die achtzehn 'Sebcnplanelen.

1",105, für den zweiten 1",15, für den dritten 2",04 und fürden vierten 1",42. Die hieraus für die mittlere Distanz 5,2029des Jupiter berechneten Grossen sind resp. 1",063, 0",870,1",543 und 1",074. Nun hat aber im Jahre 1826 v. Struve,wie wir sogleich naher erwähnen wollen, 1",015, 0",911, 1",488und 1",273 gefunden. Folglich ist zwar dieUebereinstimmungfürdie drei ersten Trabanten sehr befriedigend. Allein in Bezie-hung des vierten beruht die ältere Bestimmung blos auf einereinzigen Beobachtung, so dass der hier unverhältnissraässiir grös-sere Unterschied leicht zu erklären ist. Auch sah v. Struvedurch den grossen Refractor auf den ersten Blick, dass der vierteMond bedeutend grösser als der erste sei. Denn die vier Ju-pitersatelliten zeigten sich in dem Dorpater grossen Fernrohrevon Fraunhofer als Scheibe vom messbaren Durchmesser.Nur wurden diese von v. Struve auf eine andere Art bestimmt,als bei Planetendurchmessern, weil die Kleinheit der Scheibenkeine solche Beobachtung zuliess.

Bios ein Merschel und Schröter konnten sieb an diesehr schwierige Beobachtung der Ilotationszeiten der Jupiters-trabanten wagen. Die hierauf bezüglichen Untersuchungen schei-nen sehr zu bestätigen, dass die Rotationen gedachter Satellitenihren Revolutionen ganz gleich sind. Nehmen wir nun in Be-treff der Saturns- und Uranusmonde ein Gleiches zufolge derAnalogie an, so dürfen wir wohl nicht zweifeln, dass die Gleich-heit der Revolutionen und Rotationen für die Nebenplaneten einallgemeines Naturgesetz sei.

In Beziehung endlich auf die Vorausbestimmung der Finster-nisse und der täglichen scheinbaren Stellung der Jupiterstraban-ten wissen die Berechner astronomischer Kphcmeriden gar wohl,wie mühsam und zeitraubend diese Vorausbestimmungen sind.Darum dürfte es nicht auffallen oder wohl gar getadelt werden,dass man noch so manche Jahre die erwähnten Bestimmungenmechanisch mittels der Jovilabien machte. Erst als Delambregründlich gezeigt hat, dass man die Finsternisse sowohl, alsauch die täglichen scheinbaren Stellungen stets durch Rechnungam schärfsten und einfachsten bestimmen kann, sobald man sichseiner zu diesem Zwecke entworfenen Hilfstafeln bedient, istman ziemlich allgemein und beständig diesem von Delambre