Jupiter und Saturn.
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—*-, also der A i r y’schen Beslinlsnung noch näher kom-
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mend. Allein es bleibt aueh hier noch etwas zu wünschen übrig,da die frühem und neuern Pallasrechnungen ebenfalls blos einseitigsind. Nur erst dann, bemerkt Encke ganz treffend, sollte maneine Bestimmung der Jupitersmasse aus den Störungen der vierkleinen Planeten als sieher annehmen, sobald es gelungen wäre,mit ihrer Hilfe, so wie mittels der übrigen Elemente und stö-renden Kräfte, Alles so zu vereinigen, dass die zuletzt übrigbleibenden Fehler nur noch den wahren Beobachtungsfehlernallein zugeschrieben werden könnten.
Ueber die Rotation des Jupiter haben Beer und Mädlereine neue Bestimmung geliefert. Sie beobachteten (vom 4. Xov.1834 an bis zum 19. April 1835) in einem nördlichen grauenStreifen 2 Flecken, nebst einem dritten schwachem, in nahegleichem Abstande, deren jeder beiläufig 800 Meilen iinDurchmesser hatte. Wenn nun nicht beide Flecken, nach demVerschwinden des Streifens, dieselbe und zwar gleichblei-bende eigne Bewegung hatten — was, wie Beer und Mäd-ler glauben, an sich unwahrscheinlich, auch durch Beobach-tungen nicht zu ermitteln gewesen wäre — so war das, wasdie dritte Reihe der angestellten Beobachtungen gab, die con-stante Rotation des Jupiter selbst. Nämlich:
Rotation . . . . 9' 1 55' 26",53 mit 0",17 \
Epoche, 1. Fleck 1835 j Un-
Febr. 9. ... 4 53 48 69 - 20 87 \ sicher-
Epoche, 2. Fleck 1835 { heit.
Febr. 9. ... 5 56 41 13 - 20 56 /
Setzt man endlich mit Laplace den siderischen Umlaufdes Jupiter zu 4332,5848 Tagen an, so enthält alsdann: dasJupitersjahr 10477,796 Sterntage Jupiters, und die mittlere Dauereines Sonnentages auf dem Jupiter würde 9 55' 29",93 sein.Noch ergab sich als das Interessanteste aus den Beobachtungeneine ganz bestimmt vorgegangene Veränderung in der relativenLage der Flecken, so dass diese nunmehr um etwa 11 jovicen-trische Grade weiter aus einander lagen als zu Anfänge derBeobachtungen. 4 )
1. Tiin Brief von Valz in Nimes in den Aslr. Nadir. No. 278.