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Die sechs Planeten.
verbunden mit einigen, seit den letzten Bearbeitungen jenerAstronomen bekannt gewordenen, Bradl cy’schcn und späterhinzugekommenen Beobachtungen, schien dem Seeberger Astro-nomen fv. Ii in den au') eine Bearbeitung der Marstheorie nichtganz unnöthig zu werden. Die 'schöne Uebercinstiiniming, diedurch einige kleine Correctionen hervorgebracht wird, hat seineHoffnung gerechtfertigt. Die elliptischen Elemente, auf welchendie Tahu-lae Marlis norae (Eisenberg 1811) gegründet sind,brauchen übrigens hier nicht angeführt zu werden,
Die ganze Analyse, worauf die neuen Tafeln beruhen,hat ihr Verfasser ganz umständlich auch in der Mon. Corr.XXIV. S. 331 u. s. w. mitgctheilt. Zu wünschen wäre esallerdings, dass eine neue Ausgabe der Tabalae Mart/s novae,allein möglichst frei von Druckfehlern, bald erschiene.
Die, bei Entwcrfung seiner neuen Sonnentafeln zum Grundegelegten, Bra dl ey’schen und Pariser Sonnenbeobachtungenbenutzte Dclambre zugleich zur Bestimmung der Coefticien-ten der von Mars abhängenden Störungen. Hierdurch fand
I *)
er endlich
als ziemlich zuverlässigen Werth für die
2546,320
Masse des Mars. Aus Piazzi’s Bestimmungen für Praecessionund Abnahme der Schiefe hatte sich dagegen der sehr unwahr-
scheinliche Werth - ergeben.
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Mars verdient übrigens stets die vorzüglichste Aufmerk-samkeit aller Astronomen. Denn der grossen Ellipticität seinerBahn verdankt man Kepler’s elliptische Planetentheorie.
Aber auch die Betrachtung der Marsoberlläche bleibt in-teressant. Seit Hers ch el’s und Schröter’s Zeiten scheinenleider jedoch desfallsige Beobachtungen von vorzüglichemWerthc bis zu dem Jahre 1829 wohl nicht wieder angestelltworden zu sein.
Zu den besten und genauesten physischen Beobachtungenin der neuern Zeit müssen unstreitig diejenigen gezählt werden,welche Beer und Mädler mit einem ausgezeichneten, 44-füssi-gen Fernrohr von Fraunhofer während der Opposition des
1. Paniecoul nnt, ihcorie anal, du syst, du monde. 11. S. SOI.