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1 (1844)
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Die sechs Planeten.

durchgänge benutzt hatte, fand die Masse der Venus--

3a6632.

Der Einfluss dieser neuen Verbesserung auf das übrige Plane-tensystem musste nun bedeutend ausfalien, weil hierdurch nichtallein die, durch v. Lindenau bisher bestimmten, Venusstörun-gen von Merkur, Erde und Mars, sondern auch t'racession undSäeularabnahme der Schiefe der Ekliptik wesentlich mudilicirtwurden. B urckhard t’s Venusinasse gab 46'' lur gedachteSaeularabnahme, was mit dein Resultate der damaligen bestenBeobachtungen völlig übereinstimmte.

Uebrigcns hatte schon früher Wurm auf dieselbe Art,

wie üelambre, für die Venusmasse — gefunden.

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Vor Burckhardt halten v. liindenau, und, wie schonerwähnt, auch üelambre und Wurm, die Venusmasse ausderen Wirkungen auf das Sonnensystem zu bestimmen gesucht,und zwar der crstcrc aus der Merkursthcorie, die beiden letz-tem dagegen aus den Störungen der Erdbahn. VV'urrafand ') die aus der Venusmasse berechnete Saeularabnahmeder Schiefe 54 ", 2, v. Linde nau aber im Mittel aus der Be-wegung des Knotens und des Aphelium, und aus den periodi-

schen Merkurstörungen

die Venusmasse — . ■■■■ .. . . Dieses seino49444

Resultat suchte v. liindenau durcli Gründe zu rechtfertigen, dieman in der Zeilschr. f. Aslr. I. S. 28 — 30 ausführlich nachsehenkann. Zwar leugnete v. Lin den au nicht, dass man seinResultat noch für etwas unsicher halten könne, weil es eine,von der beobachteten um 8 bis 10 Secunden abweichende, Sä-cularabnalime der Obliquität gäbe; indessen beschäftigte sichNicolai wenigstens mit der interessanten Untersuchung, obdie Muthmassung richtig sei, dass der durch die Theorie gege-bene Werth der Säeularabnahme der Schiefe wohl noch einerAenderung unterworfen sein könne.

Nach nicht ganz neuen Bestimmungen nahm man die Masse

der Venus nur zu — j der Sonnenmasse an, die Dichtigkeitaber 4J Mal so gross wie die Dichtigkeit des reinen Wassers.

1, Monall. Currcsp. IV. S. 137.