Pallas.
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Umlaufszeit sid. 5 J. 223 T. 17 St. 08 M.
trop.4 jj 223 „10 „ 23 „
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mitü. Anomalie.. 159° 22' 2",1
Die Ceres ist sehr klein, aber die Angaben Ilerschel’sund Schröter’» (neuere Messungen sind unsers Wissens nichtöffentlich bekannt geworden) für ihre Grösse weichen sehr voneinander ab, was wohl hauptsächlich seinen Grund darin habenkann, dass die Ceres, mit starken Fernröhren beobachtet, mitNebel umgeben und daher ihre Scheibe nicht gut begrenzt er-scheint. Dafür aber ist es gewiss, dass die Ceres viel dunkler alsUranus sich darstellt, wahrscheinlich darum, weil ihr Licht maltund nebelig ist.
Die Pallas.
Wie der 1. Jan. 1801, eben so wird auch der 28. März desJahres 1802 ein in den Annalen der Sternkunde denkwürdigerTag bleiben.
Ara Abend dieses Tages bemerkte 01b ers, der trefflicheKenner des gestirnten Himmels, während er mit einer Durch-musterung der kleinern Fixsterne im nördlichen Flügel derJungfrau beschäftigt war, eben als er die Ceres beobachtet hatte,einen mit N T r. 20 und Nr. 191 Virgims (nach Bode) ein gleich-seitiges Dreieck formireriden Stern 7. Grösse. Dieser Stern nunkam, da 01b ers diese Gegend des gestirnten Himmels sehrgenau kannte, ihm völlig fremd vor. 01 b ers vermuthelc daherin ihm einen neuen Bewohner unsers Sonnensystems, zumaldieser während dreistündiger Beobachtung eine alhnälig kleinerellectascension und grössere Declination zu erlangen schien.Den 29. März Abends fand 01b ers seine Vermuthung wirk-lich bestätigt, denn der Stern hatte nunmehr seinen Ort ge-ändert, nämlich in llectascension um 10 Minuten und in De-clinatiou um 10 Minuten. Die folgenden Tage fand sich eine,etwas abnehmende, scheinbare Bewegung. 01b ers, nunmehrseiner Sache gewiss, beeilte sich jetzt, nach Seeberg zuschreiben, wo die wichtige Nachricht den 4. April früh um 11Uhr anlangte. Kaum zwölf Stunden nachher beobachtete derDirector der Seeberger Sternwarte, v. Zach, mit seinen gerade