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Die vier neuen Planeten.
zeig, dass man die Ceres bei ihrem nächsten Wiedererscheinen(zu Ende des Jahrs 1801) 9 bis 10 Grade westlicher von demOrte aufsuchen müsse, wo nach den, von den übrigen Bahn-berechnern bestimmten, Elementen der neue Planet stehen undaufgesucht werden sollte. Weil nun dieser Fingerzeig nachherdurch die Erfahrung sich als richtig bewährt hat, so gebührtGau ss das grosse Verdienst, die Wiederauffindung des neuenWandelsterns nach so langer Unsichtbarkeit ungemein sicherund leicht gemacht zu haben. Wirklich fanden v. Zach und0Ibers zuerst die Ceres ohne viele Mühe an der von Gaussvorausberechneten Stelle. Von den Bemühungen der beidenerstem dieser Männer wird weiter unten die llede sein.
Oer hohe Werth der, dem ersten deutschen Geometer eigen-tümlichen, Bahnbestimmungsmethode liegt nun aber unstreitigdarin, dass die mittels derselben von Gauss selbst berechneten
Elemente der Ceres
Länge des Perihels.150° 14/ 55''
halbe grosse Axe. 2,74226
Excentricität. 0,0832836
Länge des aufst. Knotens.81° 8' 50ü
Neigung der Bahn ... . .. 10 32 19
mittl. helioc. Länge. 77 54 29
Epoche: 1800, Dec. 31. Palermo, mittl. Mittag,
grösste Mittelpunktsgleichung ..... 9 52 57
sid. Umlaufszeit . 1658f Tage
tägl. sid. mittl. Bewegung.0° 13' 1",555,
von den spätem, (durch Oppositionen und ganze heliocentrischeUmläufe) bestimmten Elementen verhältnissmässig nur wenigabweichen. Gauss hatte die obigen Elemente nach 4 vor-läufigen Versuchen mittels der drei Piazzi’sehen Beobachtungenvom 2. Jan,, 22. Jan. und 11. Febr., die einen heliocentrischen Bogenvon 9° umfassen, schnell genug gefunden! — Es ist übrigensangenehm, zu erfahren, wie dieses grosse Verdienst Gauss ’svon dem Entdecker der Ceres in dessen Briefe an v. Zach ge-bührend anerkannt worden ist i )
1. „Faites, je Vous cn prie, mes complimens et mes remercimens hMt. G auss, ijiti nous a epargne leaucoup de peine et de travnil, et sauslegucl peut-etre il ne m’aurait pas reussi de ven'/ier ma decouverte J“