Ceres.
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Diese Ungewissheit wuchs, sobald man an die Kleinheit undI/ichtschw'achc des neuen, ganz fixsternähnlichen Himmelskör-pers dachte. Zwar beschäftigten sich Pia zz i, Bode, v Zach i 2 J,Oriani, Olbers -) und andere Astronomen mit der Bestim-mung der, als kreisförmig angenommenen, Ceresbahn; zwar be-rechnete Burckhardt sogar eine elliptische Bahn 3 ). Allediese Berechnungen hatten jedoch Elemente ergeben, die der Ceresfür die Zeit ihrer nächsten Sichtbarkeit einen ganz falschen Ortam Himmel anwiesen. Wir können daher alle diese Elemcntohier mit Recht übergehen, mit Ausnahme der von Piazzi (demEntdecker) nach gehörigen Verbesserungen gefundenen Bestiin-mungsstücke einer Kreisbahn.
Halbmesser der Kreisbahn. 2,6862
Bewegung auf der Bahn vom 1. Jan. bis zum
11. Febr. 1801.9° 2' 29,"7
Epoche: Jahr 1801 . 68 46 22, 0
Bewegung in hundert Tagen. 22 6 53, 7
liäng'e des aufst, Knotens. 80 46 48, 0
Neigung der Bahn.. . 10 51 12, 0
midi. Entfern, zur Zeit des Stillstandes .... 2,9352
trop. Revolution, abgel. aus der mittl. Entfern. . 5,03 Jahre
sid. Revol. der Beweg, auf der Bahn . . . 1628,27 Tage
scheinb. Durclnn in der mittl. Entfern, der Erde
von der Sonne.19''
Volumen.1 ^ der Erde.
Wir sagten vorhin, die Bahnbestimmuugen sämmtlicher Be-rechner wären sehr unsicher gewesen. Gauss nämlich er-kannte richtig, dass die bisherigen Methoden von Bahnbestim-mungen für die Ceres ganz unzureichend, also völlig unsichersein würden. Deshalb hatte sich auch Gauss neue höchstsinnreiche Berechnungsweisen ausgedacht und gehörig ent-wickelt, durch die er nun in den Stand gesetzt war, binnensehr kurzer Zeit die Ceresbahn, der Wahrheit äusserst nahekommend, zu bestimmen. Das Resultat hiervon war der Finger-
1 . Monatl. Corresp. III. S. 614 .
2 . Monatl. Corresp. IV. S. 55 .
3 . Monatl. Corresp. IV. S. 61 .