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Jrrthum.Vor lautcr Wald sieht man dieBäume nicht." Die Melodie ist hier der Harmonieuntergeordnet, und bereits, bei einer Verglcichungmit der Musik Rossini's, worin das umgekehrteVerhältniß stattfindet, habe ich angedeutet, daßes diese Vorherrschaft der Harmonie ist, welchedie Musik von Mcyerbeer als eine menschheitlichbewegte, gesellschaftlich moderne Musik charakteri-sier An Melodien fehlt es ihr wahrlich nicht,nur dürfen diese Melodien nicht störsam schroff,ich möchte sagen egoistisch, hervortreten, sie dürfennur dem Ganzen dienen, sie sind disciplinirt, stattdaß bei den Italienern die Melodien isolirt, ichmöchte fast sagen außergcsetzlich, sich geltendmachen, ungefähr wie ihre berühmten Banditen.Man merkt es nur nicht; mancher gemeine Soldatschlägt sich in einer großen Schlacht eben so gut,wie der Calabrese, der einsame Raubhcld, dessenpersönliche Tapferkeit uns weniger überraschen