Druckschrift 
4 (1840)
Seite
236
Einzelbild herunterladen
 

Sechster Driek.

Ntein theurer, innig geliebter Freund! Mir ist,als trüge ich diesen Morgen einen Kranz vonMohnblumen auf dem Haupte, der all meinSinnen und Denken einschläfert. Unwirsch rüttleich manchmal den Kopf, und dann erwachenwohl darin hie und da einige Gedanken, abergleich nicken sie wieder ein und schnarchen umdie Welte. Die Witze, die Flöhe des Gehirns,die zwischen den schlummernden Gedanken umher-springen, zeigen sich ebenfalls nicht besondersmunter, und sind vielmehr sentimental und träge.