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gar nicht zu sich selber, gar nicht zur Besinnungkomme, daß Schlag auf Schlag die Emozioueuherbeigeführt werden, daß Liebe, Haß, Eifersucht,Ehrgeiz, Stolz, Uoint st'konnenr, kurz alle jeneleidenschaftliche» Gefühle, die im wirklichen Lebender Franzosen sich schon tobsüchtig genug gcbcr-deu, auf den Brettern in noch wilderen Rasereienausbrechen.
Aber um zu beurtheilen, ob in einem fran-zösischen Stück die Ucbertreibuug der Leidenschaftzu groß ist, ob hier nicht alle Grenzen über-schritten sind, dazu gehört die innigste Bekannt-schaft mit dem französischen Leben selbst, das demDichter als Vorbild diente. Um französischeStücke einer gerechten Kritik zu unterwerfen,muß man sie mit französischem, nicht mit deut-schem Maaßstabc messen. Die Leidenschaften, dieuns, wenn wir in einem umfriedeten Winkel des