geruhsamen Deutschlands ein französisches Stücksehen oder lesen, ganz übertrieben erscheinen, sindvielleicht dem wirklichen Leben hier treu nachge-sprochen, und was uns im theatralischen Ge-wände so greuelhast unnatürlich vorkommt, ereig-net sich täglich und stündlich zn Paris in derbürgerlichsten Wirklichkeit. Nein, in Deutschlandist es unmöglich, sich von dieser französischenLeidenschaft eine Vorstellung zn machen. Wirsehen ihre Handlungen, wir hören ihre Worte,aber diese Handlungen und Worte setzen unszwar in Verwunderung, erregen in uns vielleichteine ferne Ahnung, aber nimmermehr geben sieuns eine bestimmte Kenntniß der Gefühle, denensie entsprossen. Wer wissen will, was Brennenist, muß die Hand ins Feuer halten; der Anblickeines Gebrannten ist nicht hinreichend, und amungenügendsten ist es, wenn wir über die Natur
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4 (1840)
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202
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