187
sieht . . . Dann erstickt mir das Lachen in derKehle, und fürchtete ich nicht vor dem gebildetstenPublikum der Welt als Narr zu erscheinen, sowürde ich meine Thräncn nicht zurückhalten.
Sehen Sie, theurer Freund, das ist eben dergeheime Fluch des Eriks, daß uns nie ganzwohnlich zu Muthe wird in der Atmosphäre derFremde, daß wir mit unserer mitgebrachten, hei-mischen Denk- und Gcfühlsweise immer isolirtstehen unter einem Volke, das ganz anders fühltund denkt als wir, daß wir beständig vcrleztwerden von sittlichen, oder vielmehr unsittlichenErscheinungen, womit der Einheimische sich längstausgesöhnt, ja wofür er durch die Gewohnheitallen Sinn verloren hat, wie für die Natur-erscheinungen seines Landes . . . Ach! das gei-stige Klima ist uns in der Fremde eben so un-wirthlich wie das physische; ja, mit diesem kann