Druckschrift 
4 (1840)
Seite
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Wie viel Niederlagen in der Tugend gehörtendazu, che dieses Weib zu solchen Triumphen inder Kunst gelangen konnte! Sic ist vielleicht diebeste ^Schauspielerin Frankreichs. Wie meister-haft spielt sie eine arme Modistin, die, durch dieLiberalität eines reichen Liebhabers, sich plötzlichmit allem Lurus einer großen Dame umgebensieht, oder eine kleine Wäscherin, die zum crstcn-male die Zärtlichkeiten eines Carabins (ansdeutsch: KtuclioLns iVIsäiniiwö) anhört und sichvon ihm nach dem linä ekiumptztre der brauch;(Maumiero geleiten läßt . .. Ach! das ist Allessehr hübsch und spaßhaft und die Leute lachendabei; aber ich, wenn ich heimlich bedenke wodergleichen Lustspiel in der Wirklichkeit endet,nämlich in den Gossen der Prostitution, in denHospitälern von St. Lazarre, auf den Tischender Anatomie, wo der Carabin nicht selten seineehemalige Liebcsgcfährtin belehrsam zerschneiden