seinen melancholischen Schatten über ihre glück-lichsten Stunden und tröstet sie lieblich imUnglück. Sie können weinen. Welche Poesiein so einer Mcnschenthräne!
Hörst du, sagte ich zu Jadviga, wie dieda unten über uns urthcilen? — Wir wollenuns umarmen, damit sie uns nicht mehr be-mitleiden, damit sie sogar neidisch werden!Sie aber, die Geliebte, sah mich an mit un-endlicher Liebe, und ohne ein Wort zu reden.Ich hatte sie stumm geküßt. Sie erblich, undein kalter Schauer überflog die holde Gestalt.Sie lag endlich starr, wie weißer Marmor, inmeinen Armen, und ich hätte sie für todt ge-halten, wenn sich nicht zwep große Thränen-strömc unaufhaltsam aus ihren Augen ergossen —und diese Thränen überfluteten mich, währendich das holde Bild immer gewaltiger mitmeinen Armen umschlang —
Da hörte ich plötzlich die keifende Stimmemeiner Hauswirthin und erwachte aus meinemTraum. Sie stand vor meinem Bette, mit der