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den Ehern, anhören mußte, so wurde mir derGenuß derselben ziemlich verleidet. Zu denUnannehmlichkeiten meiner Wohnung gehörtenaber zwey der fatalsten Mißstände: erstens dasViolinspielen, womit man meine Ohren währenddes Tags belästigte, und dann die Stöhrungendes Nachts, wenn meine Wirthin ihren armenMann mit ihrer sonderbaren Eifersucht ver-folgte.
Wer das Verhältniß meines Hauswirthszu meiner Frau Wirthin kennen lernen wollte,brauchte nur beide zu hören, wenn sie miteinander Musik machten. Der Mann spieltedas Violoncello und die Frau spielte das soge-nannte Violon d'Amour; aber sie hielt nieTempo, und war dem Manne immer einen Taktvoraus, und wußte ihrem unglücklichen Instru-mente die grellfeinsten Keiflaute abzuquälen;wenn das Cello brummte und die Violinegreinte, glaubte man ein zankendes Ehepaarzu hören. Auch spielte die Frau noch immer