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keine schwarz dumpfe Glocken, sondern roth-jauchzende Trompetentöne die liebliche Mittag-stunde ankündigen.
Die Erinnerung an Jan Stehn war aberdas Beste, oder vielmehr das einzig Gutean meiner Wohnung zu Lehden. Ohne diesengemächlichen Neiz hätte ich darinn keine achtTage ausgehaltcn. Das Aenßcre des Hauseswar elend und kläglich und mürrisch, ganzunholländisch. Das dunkle morsche Haus standdicht am Wasser, und wenn man an deranderen Seite des Canals vorbehging, glaubteman eine alte Hexe zu sehen, die sich ineinem glänzenden Zanbcrspiegel betrachtet. Aufdem Dache standen immer ein paar Storche,wie auf allen holländischen Dächern. Nebenmir logirte die Kuh, deren Milch ich desMorgens trank, und unter meinem Fenster warein Hühnerstcig. Meine gefiederten Nach-barinnen lieferten gute Eher; aber da ich immer,ehe sie deren zur Welt brachten, ein langesGackern, gleichsam die langweilige Vorrede zu