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die bisher in einer Art von kollegialischem Ver-hältnisse standen, (ungefähr wie der Scharfrichterund der arme Sünder) traten jetzt in offne Feind-schaft. Die Schauspieler suchten die Poeten ganzvom Theater zu verdrängen, unter dem Vorgeben:sie verständen nichts von den Anforderungen derBretterwclt, verständen nichtS von drastischenEffekten und Thcaterkoups, wie nur der Schau-spieler sie in der Praxis erlernt und sie in seinenStücken anzubringen weiß. Die Eommödianten,oder wie sie sich am liebsten nennen, die Künstlerspielten daher vorzugsweise in ihren eignen Stückenoder wenigstens in Stücken, die einer der Ihrigen,ein Künstler, verfertigt hatte. In der That, dieseentsprachen ganz ihren Bedürfnissen; hier fandensie ihre Lieblingskostume, ihre fleischfarbige Trikot-poesie, ihre applaudirten Abgänge, ihre herkömm-lichen Grimassen, ihre Flittergold-Redensarten,ihr ganzes affectirtes Kunstzigeuncrthum: eineSprache, die nur auf den Brettern gesprochen