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Die romantische Schule
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ein Kritiker, der mit hinlänglich scharfem Messereinen neueren Dichter sezirtc, könnte, wie ausden Eingeweiden eines Opferthicrs, sehr leichtprophezeycn, wie sich Deutschland in der Folgegestalten wird. Ich würde herzlich gern, als einliterarischer Calchas, in dieser Absicht einige un-serer jüngsten Poeten kritisch abschlachten, müßteich nicht befürchten in ihren Eingeweidcn vieleDinge zu sehen, über die ich mich hier nicht aus-sprechen darf. Man kann nemlich unsere neuestedeutsche Literatur nicht besprechen, ohne ins tiefsteGcbicth der Politik zu gerathcn. In Frankreich,wo sich die belletristischen Schriftsteller von derpolitischen Zeitbewcgung zu entfernen suchen, so-gar mehr als löblich, da mag man jetzt dieSchöngeister des Zages beurthcilen und den Zagselbst unbesprochen lassen können. Aber jenseitsdes Rheines werfen sich jetzt die belletristischenSchriftsteller mit Eifer in die Tagesbcwcgung,wovon sie sich so lange entfernt gehalten. Ihr

Heine, romant. Schute. 17