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er schwärmerisch in der blauen Luft umhcr-schwcbt.
Die große Achnlichkeit zwischen beiden Dich-tern besteht wohl darin, daß ihre -Poesie eigent-lich eine Krankheit war. In dieser Hinsicht hatman geäußert, daß die Bcurthcilung ihrerSchriften nicht das Geschäft des Critikcrs, son-dern des Arztes sey. Der Rosenschcin in denDichtungen des Novalis ist nicht die Farbeder Gesundheit, sondern der Schwindsucht, unddie Purpurglut in Hoffmanns Phantasicstückcnist nicht die Flamme des Genies, sondern desFiebers.
Aber haben wir ein Recht zu solchen Bemer-kungen, wir, die wir nicht allzusehr mit Gesund-heit gesegnet sind? Und gar jetzt, wo dieLiteratur wie ein großes Lazareth aussieht?Oder ist die Poesie vielleicht eine Krankheit desMenschen, wie die Perle eigentlich nur der