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Die romantische Schule
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dieser sogar frondirt wird, wo der Dichter sichden Ketten der abstrakten christlichen Tugendenentwindet und wohlgefällig sich hinabtaucht indie Genußwclt der verherrlichten Sinnlichkeit;und es ist eben nicht der schlechteste Dichter, deruns das Hauptwerk dieser Richtung, Tristan undIsolde, hinterlassen hat. Ja, ich muß gestehen,Gottfried von Straßburg, der Verfasser diesesschönsten Gedichts des Mittelalters, ist vielleichtauch dessen größter Dichter, und er überragt nochalle Herrlichkeit des Wolfrain von Eschilbach,den wir im Parcival und in den Fragmentendes Titurel so sehr bewundern. Es ist vielleichtjetzt erlaubt den Meister Gottfried unbedingt zurühmen und zu preisen. Zu seiner Zeit hat mansein Buch gewiß für gottlos und ähnliche Dich-tungen, wozu schon der Lancelot geHorte, für ge-fährlich gehalten, lind es sind wirklich auch bedenk-liche Dinge vorgefallen. Francesca da Polentaund ihr schöner Freund mußten theucr dafür