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Leichtfaßliche Belehrung über das gesamte Eisenbahnwesen
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Wie aus l! ersichtlich ist, befinden sich an der Schiene zwei Seitenvcrstär-kungcu -> niid Ii, wovon die zweite durch'die ganze ^schiencnläiige fort-geht, die erste (H aber aufhört, che die Schiene'den Auflagepunkt imStuhle erreicht. Die gußeisernen Stühle selbst bestehenaus einem platten Fuße IZ, mit zwei aufrecht stehen-de» Böcken (Stuhlwangen) Ii, I), die mit Verstärkungs-rippen a, k versehen sind. In die inner» Seiteuwändedes Raumes, welchen die Schiene aufnimmt, sind Ver-tiefungen eingegossen, wovon in die eine die Seiten-vcrstärknng l> der Schiene tritt, die andere c zur Auf-nahme eines schmiedeeisernen Keiles x dient, um dieSchieue in dem Stuhle befestigen zu können.

Die Befestigung der Stühle auf den Steiublöcken?, geschieht durch starke eiserne Nägel, die durch denFuß IZ gehen und wozu die entsprechende» Oeffuungenim Blocke vorher mit Holzpflöcken Ii ausgefüttert sind.

Schienen von der eben beschriebenen Form, die imAllgemeinen auch mit der Fig. 2!>7 e, übereinstimmt,nennt man des Bauches K wegen, Fischbauch-(Nslr-IiellWN) Schienen, die jedoch gegenwärtig durch andereersetzt werden, deren Querschnitte durchaus gleich sindund dicmau deshalb parallele (pm-NWI) Schienen nennt.Eine Schiene letzterer Art nebst dazu gehörigem Stuhlzeigt Fig. 2NN l-f und zwar stellt ^ die Seitenansichtund » einen Durchschnitt nach der Linie a, d von ^genommen, dar.

lieber die Vorzüge der einen oder der andern be-merkten Schicnenformcn läßt sich ungefähr folgendessagen. Wik man die Schiene als einen Körper gestalten,der mit beiden Enden frei aufliegend, in allen seinenQuerschnitten einerlei Tragkraft besitzt, so lehrt aller-dings die Theorie, daß die untere "Vegrcnzungsliniedesselben eine krumme, und zwar eine Ellipse sein muß,wonach mau auch die Fischbauchschiene gestaltete; alleineine 15 Fuß lange Schieue wird nicht nur an ihrenEnden, foudcrn auch zwischen demselben unterstützt,wonach der genannte theoretische Satz streng genommenuuauwendbar ist, nicht zu gedenken, daß die Schieneüberdies noch durch das Einkeilen in die Stühle ziemlichstark geklemmt wird. Bei gleicher Länge beider Schienenhat die parallel gestaltete ungefähr io Procent mehrGewicht als die Fischbauchschicne, dafür biegt sich aberauch letztere beim Darüberfahreu etwas mehr, so wiedie Parallelschiene endlich noch den Vorthcil gewährt,daß man sie, sollte dieselbe in einigen Punkten für zuschwach befunden werden, in solchen Punkten ebenfallsunterstützen und sonach beträchtlich verstärken kann,ohne daß eine gewöhnlich kostspielige Auswechselungvorzunehmen ist. Die Herstellung beider Schienen-arteu geschieht übrigens neuerdings gleich leicht.

Die bei den ueuern Eisenbahnen uothwendig ge-wordenen großen Transportzüae, die zugleich mitbedeutenden Geschwindigkeiten bewegt werden müssen,machten auch gewichtigere Dampfwagen uothwendig,wobei sich dann bald ergab, daß ein Gewicht derSchienen von 30 bis 35 Pfd. pr. Dard nicht aus-reichte, und weßhalb man denn Schienen konstruirte,die pr. Uard 5«, l>», ja bis 78 Pfd. wiegen. Eine ebensolche Gewichtsvermchrung mußten natürlich auch die Stühle erfahren,

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