übermüthigstcn Gedichte für den Musenalmanach vonPüttmann ") gegeben habe. —
WaS Sic mir von Varnhagen sagen, freutmich; er ist der erfahrenste Mensch, der die Ver-hältnisse und Personen am besten kennt. — AchtenSie aus seine Worte, sogar auf Das, was er nichtsagt. — „Sein Sprechen ist belehrend, sein Schwei-gen ist bildend" — wo steht Das? — Was z. B.Varnhagen über Sievcking in Hamburg sagt, istgewiss richtig, und es ist mir von der äußerstenBedeutung. — Ich bin entzückt, dass der dortigeMinistcrresidcnt von Hamburg und seine Frau fürmich gewonnen, Das ist von einer größeren Wich-tigkeit für die Folge, als Sie glauben. — WennMendelssohn nicht schreiben will, so ist mir Dasganz recht, denn sein Schreiben würde doch in die-sem Augenblick Nichts fruchten, wogegen später einbloßer Antrag der Vermittlung von seiner Seitevon entscheidendstem Nutzen sein kann. — An Hum-boldt'? Sympathie Hab' ich nie gezweifelt, sein Briefist offenherzig, und es schlägt darin ein warmesHerz. — Dicsfenbach's Freundschaft ist für michein tröstender Gedanke; ich sage zu meiner Krank-heit: nimm dich in Acht, mich gar zu sehr zu mo-lestieren, denn der heilende Gott ist mein Freund.
*) Erschien 1847 unter dem Titel: „Album. — Ori-ginalpoesien."