Druckschrift 
4 (1858)
Entstehung
Seite
633
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Buckland's über die Luperposition ot Hlrata in tkc IZritiskIslancls wird 3nrs kimestono ok llumbolclt zu Upper Oolilegerechnet. Vergl. mein ksssi geoZn. sur le 64s erneut clesKock es 1823 p. 281.

(S. 475.) Der Name Andesit kommt zuerst gedruckt voriu der am 26 März 1835 in der Berliner Akademie gelesenen Ab-handlung Leopolds von Buch. Da dieser große Geognost die Benen-nung Trachyt ans den Gehalt von glasigem Feldspath beschränkt, so sagter in seiner im März 1835 gelesenen, aber erst 1836 gedruckten akade-mischen Abhandlung (Poggend. Ann. Bd. XXXVII. S. 183130):Die Entdeckungen von Gustav Rose über den Feldspath haben überdie Vulkane und die ganze Geognosie ein neues Licht verbreitet, unddie Gebirgsarten der Vulkane haben dadurch eine neue, ganz uner-wartete Ansicht gewonnen. Nach vielen sorgfältigen Untersuchungenin der Gegend von Catanea und am Aetna haben wir, Clie de Beau-mont und ich, uns überzeugt, daß Feldspath durchaus gar nicht amAetna vorkomme, somit auch gar kein Trachyt. Alle Lavaströme sowie alle Schichten im Inneren des Berges bestehn aus einem Ge-menge von Augit und Labrador. Ein anderer wichtiger Unter-schied in der Gebirgsart der Vulkane offenbart sich, wenn die Stelledes Feldspaths Albit vertritt; es entsteht dann eine neue Gebirgs-art, welche nicht mehr Trachyt genannt werden darf. Nach G. Ro-se's (dermaligen) Untersuchungen kann man ziemlich bestimmt ver-sichern, daß kein einziger der fast zahllosen Vulkane der Andes ausTrachyt besteht, sondern daß alle in der sie bildenden Masse Albitenthalten. Eine solche Behauptung scheint sehr kühn; allein sie ver-liert diesen Schein, wenn wir bedenken, daß wir schon allein durchdie Humboldt'sche Reise fast die Hälfte dieser Vulkane und ihreProducte in den beiden Hemisphären kennen gelernt haben. DurchMeyen kennen wir diese albitreiche Gebirgsart in Bolivia unddem nördlichen Chili, durch Popp ig bis zu der südlichsten Grenzedesselben Landes, durch Erman in den Vulkanen von Kamtschatka.Ein so weit verbreitetes und so ausgezeichnetes Vorkommen scheinthinreichend den Namen des Andesits zu rechtfertigen,unter welchem diese, aus vorwaltendem Albit und we-nig Hornblende gemengte Gebirgsart schon einigemal auf-geführt worden ist." Fast zu derselben Zeit, in den Zusätzen, mitdenen er 1836 die französische Ausgabe seines Werkes über die