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4 (1858)
Entstehung
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eine dritte Gruppe von Erscheinungen; und die, welche amüberzeugendsten an die Existenz einer allgemeinen Ursach,welche in der thermischen Beschaffenheit des Inneren unsresPlaneten liegt, erinnert. Zu dieser dritten Gruppe gehört auchder, doch seltene Fall, daß in unvulkanischen und durch Erd-beben wenig erschreckten Ländern, aus dem eingeschränktestenRäume, der Boden Monate lang ununterbrochen zittert, sodaß man eine Hebung, die Bildung eines thätigen Vulkanszu besorgen ansängt. So war dieß in den piemontesischenThälern von Pelis und Clusson, wie bei Pignerol im Aprilund Mai 1805; so im Frühjahr 1829 in Murcia, zwischenOrihuela und der Meeresküste, aus einem Raum von kaumeiner Quadratmeile. Als im Inneren von Mexico, am west-lichen Abfall des Hochlandes von Mechoacan, die cultivirteFläche von Jorullo 90 Tage lang ununterbrochen erbebte; stiegder Vulkan mit vielen Tausenden, ihn umgebender, 5 7 Fußhoher Kegel stos llormtoch empor, und ergoß einen kurzen,aber mächtigen Lavastrom. In Piemont und in Spanien da-gegen hörten die Erderschüttcrungen allmälig auf, ohne daßirgend eine Naturbegebenhcit erfolgte.

Ich hielt es für nützlich die ganz verschiedenen Arten derManifestation derselben vulkanischen Thätigkeit (der Reactiondes Inneren der Erde gegen die Oberstäche) aufzuzählen, umden Beobachter zu leiten, und ein Material zu schaffen, daszu fruchtbaren Resultaten über den Kausalzusammenhang derErscheinungen führen kann. Bisweilen umfaßt die vulkanischeThätigkeit auf einmal oder in nahen Perioden einen so großenTheil des Erdkörpcrs, daß die erregten Erschütterungen desBodens dann mehreren, mit einander verwandten Ursachengleichzeitig zugeschrieben werden können. Die Jahre 1796 und