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des Kraters: nicht im /Vtrio clel Lavnllo, nicht in der Ein-siedelei clsl Lalvstoro. Die Periodicität der Erschütterung be-zeugt, daß sie abhängig war von einem bestimmten Span-nungsgrade, welchen die Dämpfe erreichen müssen, um indem Inneren des Schlackenkegelö die geschmolzene Masse zudurchbrechen. Eben so als man in dem eben beschriebenen Fallekeine Erschütterungen am Abfall deS Aschenkegels des Vesuvsfühlte; wurde auch bei einem ganz analogen, aber viel groß-artigeren Phänomen: am Aschenkegel des Vulkans Sangai, dersüdöstlich von der Stadt Quito sich bis zu 15984 Fuß erhebt,von einem sehr ausgezeichneten Beobachter, Herrn Wisse, alser sich (im December 1849) dem Gipfel und Krater bis auftausend Fuß näherte, kein Erzittern des Bodens ^ bemerkt;dennoch waren in der Stunde bis 267 Erplosionen (Schlacken-Auswürfe) gezählt worden.
Eine zweite, unendlich wichtigere Gattung von Erdbebenist die sehr häufige, welche große Ausbrüche von Vulkanenzu begleiten oder ihnen voranzugehen pflegt: sei eS, daß dieVulkane, wie unsere europäischen, Lavaströme ergießen; oder,wie Cotopari, Pichincha und Tunguragua der Andeskette, nurverschlackte Massen, Asche und Dämpfe ausstoßen. Für dieseGattung sind vorzugsweise die Vulkane als Sicherheits-Ventile zu betrachten, schon nach dem Ausspruche Strabo'süber die lava-ergießende Spalte bei Lelante auf Euböa. DieErdbeben hören auf, wenn der große Ausbruch erfolgt ist.
Am weitesten ^ verbreitet sind aber die Verheerungen vonErschütterungswellen, welche theils ganz untrachytische, unvul-kanische Länder; theils trachhtische, vulkanische, wie die Kor-dilleren von Südamerika und Mexico: durchziehen, ohne irgendeinen Einfluß auf die nahen Vulkane auszuüben. Das ist