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Als der Vulkan von Conseguina (im Staat Nicaragua)am 23 Januar 1835 seinen großen Ausbruch machte, wurdedaö unterirdische Getöse slos rniclos subterransos) zugleichgehört auf der Insel Jamaica und auf dem Hochlande vonBogota, 8266 Fuß über dem Meere, entfernter als von Algiernach London. Auch habe ich schon an einem anderen Ortebemerkt, daß bei den Ausbrüchen des Vulkans auf der InselSt. Vincent, am 36 April 1812, um 2 Uhr Morgens, dasdem Kanonendonner gleiche Getöse ohne alle fühlbare Erd-erschütterung auf einem Räume von 16666 geogr. Quadrat-meilen gehört wurde. -6 Sehr merkwürdig ist es, daß, wennErdbeben mit Getöse verbunden sind, was keinesweges immerder Fall ist, die Stärke des letzteren gar nicht mit der deselfteren wächst. Das seltenste und räthselhafteste Phänomenunterirdischer Schallbildung bleibt immer das der llranmlos ciaEuimaxuaw vom 9 Januar bis zur Mitte des Februars 1784,über daö ich die ersten sicheren Nachrichten aus dem Mundenoch lebender Zeugen und aus archivarischen Urkunden habesammeln können. (Kosmos Bd. I. S. 216 und 444.)
Die Fortpflanzungs-Geschwindigkeit des Erdbebens ausder Oberfläche der Erde muß ihrer Natur nach durch die so ver-schiedenen Dichtigkeiten der festen Gebirgsschichten (Granit undGneiß, Basalt und Trachyt-Porphyr, Jurakalk und Gyps)wie des Schuttlandes, welche die Erschütterungswelle durch-läuft, mannigfach modificirt werden. Es wäre aber dochwünschenswerth, daß man endlich einmal mit Sicherheit dieäußersten Grenzen kennen lernte, zwischen denen die Geschwindig-keiten schwanken. Es ist wahrscheinlich, daß den heftigeren Er-schütterungen keinesweges immer die größte Geschwindigkeit zu-kommt. Die Messungen beziehen sich ohnedies nicht immer auf