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lang bis zum schmerzlichsten Verbrühen. 22 Nirgends vielleichtauf der Erde ist, nach Abich's Ausspruch, der „innige Zu-sammenhang spaltenerregender Erdbeben mit den Phänome-nen der Schlamm-Vulkane, der Salsen, der den durchlöcher-ten Boden durchdringenden brennbaren Gase, der Petroleum-Quellen bestimmter angedeutet und klarer zu erkennen, als indem südöstlichen Ende des Caucasus zwischen Schemacha, Bakuund Sallian. Es ist der Theil der großen aralo-caspischenDepression, in welchem der Boden am häusigsten erschüttertwird." 22 Mir selbst ist es im nördlichen Asien auffallend ge-wesen, daß der Erschütterungskreis, dessen Mittelpunkt dieGegend des Baikal-Sees zu sein scheint, sich westlich nur biszur östlichsten Grenze des russischen Altai: bis zu den Silber-gruben von Riddersk, dem trachytartigen Gestein der KruglajaSopka, und den heißen Quellen von Rachmanowka und Ara-chan; nicht aber bis zur Uralkette erstreckt. Weiter nach Südenhin, jenseits des Parallelkreises von 45", erscheint in der Kettedes Thian-schan (Himmelsgebirges) eine von Osten nachWesten gerichtete Zone von vulkanischer Thätigkeit jeg-licher Art der Manifestation. Sie erstreckt sich nicht bloßvom Feuer-Di st riet (Ho-tscheu) in Turfan durch diekleine Asferah-Kette bis Baku, und von da über den Araratbis nach Kleinasien; sondern, zwischen den Breiten von 38"und 4V" oscillirend, glaubt man sie durch das vulkanischeBecken des Mittelmeeres bis nach Lissabon und den Azorenverfolgen zu können. Ich habe an einem anderen Orte 24 diesenwichtigen Gegenstand der vulkanischen Geographie aus-führlich behandelt. Eben so scheint in Griechenland, das mehrals irgend ein anderer Theil von Europa durch Erdbeben ge-litten hat (Curtius, Pelvponnesos Bd. I. S. 42 — 46), eine